BankenJulius Bär wird in Italien wieder vor Ort tätig
SDA
18.3.2025 - 07:29
Julius Bär eröffnet Filiale in Mailand (Archivbild)
Keystone
Die Privatbank Julius Bär eröffnet eine Filiale in Italien und wird damit im südlichen Nachbarland wieder vor Ort tätig.
Keystone-SDA
18.03.2025, 07:29
SDA
Die neue Filiale in Mailand soll ihre Tore in der ersten Jahreshälfte öffnen und ihre Dienstleistungen vermögenden Italienerinnen und Italiener sowie Family Offices anbieten.
Die neue Filiale wird von Roberto Coletta geleitet, der 2024 von der Deutschen Bank zu Julius Bär gewechselt war, wie die Zürcher Vermögensverwaltungsbank am Dienstag mitteilte. Organisatorisch wird die neue Filiale in Mailand ein Teil der aus Luxemburg operierenden Julius Bank Europa, die bereits Filialen in Dublin, Madrid und Barcelona betreibt.
Julius Bär war in Italien während Jahren über die Tochtergesellschaft Kairos tätig gewesen, an der sie 2013 eine Beteiligung kaufte und 2018 vollständig übernahm. Die italienische Gesellschaft entwickelte sich allerdings nicht wunschgemäss und galt bald als «Problem-Tochter» von Julius Bär. 2024 wurde sie von der Zürcher Bank an die italienische Anima Holding verkauft.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik