AutoindustrieKein Sozialplan für 3000 Audi-Beschäftigte in Brüssel
jb
12.12.2024 - 09:56
Audi und die Arbeitnehmervertreter des vor der Schliessung stehenden Werks in Brüssel können sich nicht auf einen Sozialplan einigen. (Archivbild)
Keystone
Audi und die Arbeitnehmervertreter des vor der Schliessung stehenden Werks in Brüssel können sich nicht auf einen Sozialplan einigen. Auch das sechste Angebot des Unternehmens sei abgelehnt worden, teilte Audi mit.
Keystone-SDA, jb
12.12.2024, 09:56
SDA
Der zum Volkswagen-Konzern gehörende Autobauer will die Autoproduktion in Brüssel Ende Februar beenden. Die Suche nach einem Investor oder einer anderen Lösung für die 3000 Beschäftigten verlief erfolglos. Audi bietet ihnen neben dem gesetzlichen Kündigungsgeld eine Abfindung, deren Höhe von der Betriebszugehörigkeit abhängt.
Ein Mitarbeiter mit 17 Jahren Betriebszugehörigkeit würde so je nach Funktion und Gehalt zwischen 125.000 und 190.000 Euro erhalten, teilte das Unternehmen mit. «Insgesamt gibt Audi für die Abfindungen mehr als doppelt so viel aus wie gesetzlich gefordert.» Jetzt plant das Unternehmen, jedem Mitarbeiter ein eigenes Angebot zu machen. Ohne gemeinsamen Sozialplan dürfe Audi aus gesetzlichen Gründen aber keine zusätzliche Altersregelung für Mitarbeiter über 60 anbieten.
Audi steckt wie der Mutterkonzern Volkswagen in der Krise und spricht mit dem Gesamtbetriebsrat in Ingolstadt darüber, wie betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland vermieden werden können. In Brüssel wird nur ein einziges Modell, der grosse Elektro-SUV Q8 e-tron, gebaut. Über die Schliessung des kleinen Werks verhandelt Audi mit Betriebsräten und Gewerkschaften schon seit einem halben Jahr.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik