Stablecoins beunruhigen Europa Klarna steigt ins Kryptogeschäft und lanciert digitale Währung

Petar Marjanović

25.11.2025

Klarna will nächstes Jahr die Digitalwährung KlarnaUSD herausbringen.
Klarna will nächstes Jahr die Digitalwährung KlarnaUSD herausbringen.
Sebastian Kahnert/dpa

Klarna wagt den Schritt ins Kryptogeschäft und lanciert 2026 einen eigenen dollar-gedeckten Stablecoin. Mit KlarnaUSD folgt der Zahlungsriese Konkurrenten wie PayPal und Stripe in den digitalen Währungsmarkt.

Petar Marjanović

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Klarna bringt 2026 einen eigenen, vollständig dollar-gedeckten Stablecoin namens KlarnaUSD auf den Markt.
  • Stablecoins sind an klassisches Geld gebundene Kryptowährungen, die schnelle und stabile Transaktionen ermöglichen.
  • Mit dem Schritt folgt Klarna Konkurrenten wie PayPal und Stripe und reagiert auf neue Regulierungsrahmen in den USA und Europa.

Das schwedische Fintech-Unternehmen Klarna steigt ins Kryptogeschäft ein. Die Firma kündigte am Dienstag laut Reuters einen eigenen US-Dollar-gedeckten «Stablecoin» an. Der Token heisst KlarnaUSD, befindet sich in Tests und soll 2026 auf dem Mainnet starten. Er wird vollständig durch Dollar-Reserven gedeckt.

Stablecoins sind digitale Tokens, deren Wert an klassisches Geld wie den US-Dollar gebunden ist. Laut Reuters haben sie in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen, weil Händler damit Gelder schneller und mit weniger Kursschwankungen zwischen Krypto-Anlagen verschieben können.

Klarna will seinen Stablecoin für Alltagszahlungen und grenzüberschreitende Transaktionen positionieren. Laut Reuters verspricht das Unternehmen schnellere und günstigere Zahlungen als über das herkömmliche Bankensystem. KlarnaUSD läuft auf Tempo, einer Blockchain von Stripe und der Investmentfirma Paradigm.

Keine Anlageberatung
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Mit dem Schritt folgt Klarna dem Trend in der Branche. PayPal hat bereits einen eigenen Dollar-Token lanciert. Stripe zog nach, nachdem es die Kryptofirma Bridge für 1,1 Milliarden US-Dollar übernommen hatte, wie Reuters berichtet. Neue Regeln wie der «Genius Act» in den USA und MiCA (Krypto-Märkte-Verordnung) in Europa könnten Anbietern wie Klarna Rückenwind geben.

Die Europäische Zentralbank warnte am Montag in einem Bericht zur Finanzstabilität vor dem deutlichen Wachstum solcher Digital-Anlagen. Ein Ansturm auf eine solche Kryptowährung könnte zudem weitreichende Folgen für die Stabilität des globalen Finanzsystems haben.