Jetzt formiert sich WiderstandKritiker zerreissen geplantes Mega-Luxusresort im Wallis
ai-scrape
25.2.2025 - 12:03
In Obergesteln VS soll ein Luxusresort gebaut werden.
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Ein geplantes Luxusresort in Obergesteln im Wallis stösst auf Widerstand. Kritiker befürchten, dass das Projekt die Ursprünglichkeit der Region gefährdet und wirtschaftliche Risiken birgt.
Ein geplantes Mega-Resort im beschaulichen Obergesteln im Wallis polarisiert. Der Unternehmer Jean Claude Bregy plant ein luxuriöses Resort, das 130 Wohnungen, Restaurants, eine grosse Wellnessanlage und sogar einen künstlichen See umfassen soll. Das Projekt zielt darauf ab, 100'000 Übernachtungen pro Jahr zu generieren und dem Tourismus in der Region neuen Schwung zu verleihen. Das berichtet der «Blick».
Bregy und seine Partner wollen das Resort als Hotel betreiben, um das Problem der ungenutzten Ferienwohnungen zu lösen. Die Wohnungen sollen nicht verkauft, sondern vermietet werden, um eine kontinuierliche Belegung zu gewährleisten. Doch das Projekt stösst auf Widerstand. Eine Interessengemeinschaft aus Zweitwohnungsbesitzern hat Bedenken geäussert und einen offenen Brief an den Gemeinderat verfasst.
Das Obergoms stehe nicht für Luxushotellerie
Die Kritiker befürchten, dass das Resort die Ursprünglichkeit und Unberührtheit der Region gefährdet. Sie argumentieren, dass das Obergoms nicht für überteuerte Luxushotellerie steht und dass das Projekt das Alleinstellungsmerkmal der Region zunichtemachen könnte. Die Besucher kämen wegen der natürlichen Schönheit und der traditionellen Siedlungen, nicht wegen luxuriöser Unterkünfte.
Zudem gibt es Zweifel an der wirtschaftlichen Tragfähigkeit des Projekts. Die Kritiker fragen sich, ob der Businessplan realistisch ist und ob das Resort am Ende leerstehende Bauruinen hinterlassen könnte. Sie verweisen auf das «Goldene Ei» in Davos, das nach einer Saison Konkurs ging, und befürchten ähnliche Konsequenzen für das Wallis.
Was soll im Falle eines Konkurses passieren?
Die Interessengemeinschaft stellt auch Fragen zur finanziellen Sicherheit des Projekts. Sie wollen wissen, ob die Gemeinde die Risiken eines zahlungsunfähigen Resorts bedacht hat und was im Falle eines Konkurses geschehen würde. Auch die Frage, ob das investierte Kapital in der Region bleibt oder ob hauptsächlich Auswärtige profitieren, wird aufgeworfen.
Trotz der Kritik schreitet das Projekt voran. Das Land, auf dem das Resort entstehen soll, gehört Bregy, und eine Umzonung ist nicht erforderlich. Allerdings ist für die geplante Seenlandschaft eine Zonenanpassung nötig, über die noch abgestimmt werden muss. Die Initiatoren arbeiten derzeit mit der Gemeinde und dem Kanton an den letzten Details, und Bregy plant, bis Mitte 2026 ein Baugesuch einzureichen.
*Der Redaktor hat diesen Artikel mithilfe von KI geschrieben.
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