KonjunkturLeistungsbilanz im 4. Quartal mit Überschuss von 10 Mrd. Franken
SDA
24.3.2025 - 10:01
Der Leistungsbilanzüberschuss lag im vierten Quartal über dem Vorquartal, aber unter dem Vorjahresquartal. (Symbolbild)
Keystone
Die Schweizer Volkswirtschaft hat im vierten Quartal 2024 einen Leistungsbilanz-Überschuss von knapp 10 Milliarden Franken erzielt. Das liegt über dem Vorquartal, aber unter dem Vorjahresquartal.
Keystone-SDA
24.03.2025, 10:01
SDA
Konkret lag der Überschuss in der Periode von Oktober bis Dezember 2024 bei 9,8 Milliarden Franken, wie die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Montag mitteilte. Vor allem im Waren- und Dienstleistungshandel erzielte die Schweiz einen hohen Überschuss von 20,6 Milliarden, während die Saldi der Primäreinkommen (Arbeitseinkommen, Kapitaleinkommen) und der Sekundäreinkommen (laufende Übertragungen) mit -7,2 Milliarden bzw. -3,7 Milliarden beide negativ waren.
Im dritten Quartal hatte der Leistungsbilanzsaldo bei 5,5 Milliarden und im entsprechenden Vorjahresquartal bei 13,8 Milliarden Franken gelegen. Für das Gesamtjahr 2024 ergab sich ein Überschuss von rund 42 Milliarden Franken. Die Zahlen sind allerdings erst provisorisch und unterliegen normalerweise noch grösseren Revisionen.
Der Rückgang des Gesamtsaldos der Leistungsbilanz im Vergleich zum Vorjahresquartal war laut SNB in erster Linie auf die gestiegenen Ausgabenüberschüsse beim Dienstleistungshandel und bei den Primär- und Sekundäreinkommen zurückzuführen.
Der Einnahmenüberschuss des Warenhandels fiel im Vergleich zum Vorjahresquartal etwas höher aus, wobei der Anstieg des Saldos des grenzüberschreitenden Warenhandels den Rückgang des Transithandelssaldos übertroffen habe.
In der Leistungsbilanz werden alle Einnahmen und Ausgaben einer Volkswirtschaft erfasst, wobei neben dem Warenhandel auch der Handel mit Dienstleistungen (Tourismus etc.), Arbeits- und Kapitaleinkommen sowie laufende Übertragungen dazu gezählt werden. Ein hoher Überschuss gilt als Zeichen der Stärke einer Volkswirtschaft.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik