EinzelhandelMehrheit der Lebensmittelgeschäfte gibt Preise korrekt an
miho, sda
16.12.2024 - 11:00
Schweizer Lebensmittelgeschäfte geben ihre Preise korrekt an. (Archivbild)
Keystone
Die Mehrheit der Schweizer Lebensmittelgeschäfte gibt die Preise korrekt an. 83 Prozent der Geschäfte gaben die Detailpreise und über drei Viertel die Grundpreise der angebotenen Waren korrekt an, teilte das Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) am Montag mit.
Keystone-SDA, miho, sda
16.12.2024, 11:00
SDA
Das zeigten die Resultate der diesjährigen Kontrollkampagne des Seco im Rahmen der Preisbekanntgabeverordnung. In den Schaufenstern seien drei Viertel der Preise korrekt angegeben worden. Bei fehlerhaften Preisangaben waren einige Waren nicht mit dem Preis angeschrieben oder der Preis nicht gut lesbar.
Die meisten unvollständigen oder fehlerhaften Preisangaben seien bei den Grundpreisangaben festgestellt worden. Damit gemeint ist zum Beispiel der Preis pro Liter oder pro Kilogramm. Das betraf knapp ein Fünftel der untersuchten Geschäfte.
Die meisten nicht vorhandenen Preisangaben seien in Schaufenstern festgestellt worden, wie das Seco weiter mitteilte. Dies betraf acht Prozent der kontrollierten Geschäfte mit Schaufenstern. In weniger als einem Prozent der Fälle kam es zu Ordnungsbussen oder Strafanzeigen. Diese seien eingereicht worden, wenn der betroffene Anbieter es unterliess, trotz Fristsetzung zur Behebung der Mängel, die Preise korrekt anzugeben.
Ziel der Kontrollkampagne ist eine Sensibilisierung der Anbieter über die Wichtigkeit der Preisbekanntgabe als Instrument des lauteren Wettbewerbs und des Konsumentenschutzes. Untersucht wurden 2505 Lebensmittelgeschäfte. 613 dieser Geschäfte verfügten über Warenangebote im Schaufenster. Die Kontrollen fanden von Mitte April bis Mitte Oktober statt.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik