UnfälleMeiste Verunfallte können nach Genesung Arbeit wieder aufnehmen
su, sda
18.7.2023 - 09:00
Die meisten Verunfallten können nach der Genesung ihre gewohnte Arbeit wieder aufnehmen, wie die Suva schreibt. (Archivbild)
Keystone
Über 250'000 Mal ist im vergangenen Jahr ein Unfall passiert, der zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen geführt hat. Nach Angaben der Suva haben die meisten Verunfallten ihre angestammte berufliche Tätigkeit nach der Genesung wieder aufnehmen können.
Keystone-SDA, su, sda
18.07.2023, 09:00
SDA
Im Mittel betrug die Arbeitsunfähigkeit nach einem Unfall 43 Tage, wie die Suva am Dienstag mitteilte. Insgesamt bezahlte die Suva im vergangenen Jahr Taggelder von 1,54 Milliarden Franken aus.
Die häufigsten Verletzungen waren Prellungen, Brüche und Verstauchungen, oft an Knie, Fussgelenk, Finger und Schultern. Achtzig Prozent der Verunfallten waren Männer, zwanzig Prozent Frauen. Im Mittel waren die Verunfallten 41 Jahre alt.
Oft in Baubranche und Personalverleih
Die meisten Verunfallten waren in der Baubranche tätig sowie in Handels- und Lagerbetrieben und im Personalverleih. 92 Prozent konnten nach der Genesung die bisherige Arbeit wieder aufnehmen. Die Reintegrationsrate bewege sich auf konstant hohem Niveau, schrieb die Suva. Im Mittel kehrten neunzig Prozent in ihren Beruf zurück.
Wer nach einem Unfall nicht arbeiten kann und keinen Verdienst hat, erhält ab dem dritten Tag ein Taggeld der Suva, das 80 Prozent des Bruttolohnes entspricht. Pro Fall bezahlte die Versicherung im Durchschnitt ein Taggeld von 6200 Franken.
Die Summe aller Taggelder war mit 1,54 Milliarden Franken höher als der Betrag, den die Suva für medizinische und therapeutische Behandlung ihrer Versicherten aufwendete. Dieser belief sich auf 1,14 Milliarden Franken.
Verunfallte zurück in Beruf bringen
Die Suva gehört zu den bundesnahen Betrieben und versichert rund 130'000 Unternehmen mit zusammen rund zwei Millionen Angestellten.
Ihr Anliegen ist nach eigenen Angaben, dass Verunfallte möglichst rasch an die Arbeit zurückkehren können. Dauere die Arbeitsunfähigkeit über sechs Monate, seien die Chancen um die Hälfte tiefer, die berufliche Tätigkeit wieder aufnehmen zu können.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik