WirtschaftMexiko legt im Hinblick auf Trump Wirtschaftsförderungsplan vor
SDA
13.1.2025 - 23:11
Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum (im Bild) will dem baldigen US-Präsidenten Donald Trump die Stirn bieten. Dieser nämlich drohte bereits mit Einfuhrzöllen von 25 Prozent auf alle Waren aus Mexiko. Der Republikaner kritisiert Ungleichgewichte im Handel.
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Vor dem Amtsantritt von Donald Trump als US-Präsident setzt Mexiko auf die Stärkung der eigenen Industrie. Das Land will Importe aus China reduzieren, den US-Druck abfedern und bis 2030 zur Top-10-Wirtschaft aufsteigen.
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13.01.2025, 23:11
13.01.2025, 23:12
SDA
Mexikos Regierung legte ein umfangreiches Programm vor, um die Importe aus China zu reduzieren und die heimische Industrie zu stärken. Mit Blick auf eine härtere Aussenhandelspolitik des künftigen US-Präsidenten will das Nachbarland Mexiko etwa Halbleiter für die Autoindustrie stärker lokal produzieren.
Das Ziel des Programms sei, Mexiko als Produktionsstandort zu fördern und das Land mit seinen 130 Millionen Einwohnern bis 2030 zur zehntgrössten Volkswirtschaft der Welt aufsteigen zu lassen, erklärte Präsidentin Claudia Sheinbaum bei der Vorstellung des «Plan México».
Derzeit liegt Mexiko auf Platz zwölf. Die Strategie umfasst den Bau von mehr als 100 neuen Industrieparks, den Ausbau der Strassen- und Bahninfrastruktur sowie Massnahmen zur Förderung von Investitionen.
Trump droht mit Einfuhrzöllen von 25 Prozent auf alle Waren aus Mexiko. Der Republikaner kritisiert Ungleichgewichte im Handel. Er behauptet, chinesische Unternehmen würden Strafzölle umgehen, indem sie in Mexiko investieren.
Der Handel zwischen den USA, Mexiko und Kanada ist im Rahmen des Nordamerika-Freihandelsabkommens (USMCA) weitgehend zollfrei. Mexiko ist nach der EU der wichtigste Handelspartner der USA und nach Brasilien die zweitgrösste Volkswirtschaft Lateinamerikas.
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump
Washington, 12.01.2026: Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Chef der US-Notenbank eskaliert. Jerome Powell weist strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine drohende Anklage als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Federal Reserve zurück.
Powell soll im Zusammenhang mit der mehrjährigen Sanierung von Gebäuden der Zentralbank in Washington vor dem Senat Falschaussagen gemacht haben, so der Vorwurf.
Der Fed-Chef sieht darin allerdings nur einen Vorwand:
O-Ton Jerome Powell, Chef der US-Notenbank
«Es geht darum, ob die Fed die Zinssätze weiterhin auf Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Gegebenheiten festlegen kann – oder ob die Geldpolitik stattdessen von politischem Druck oder Einschüchterung bestimmt wird.»
Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren wirft Trump eine «korrupte Übernahme» der Zentralbank vor. Warum Trumps Justizministerium ausgerechnet jetzt gegen Powell vorgeht, ist unklar. Dessen Amtszeit endet ohnehin im Mai. Trump will noch im Januar seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge auf dem Chefposten der Federal Reserve bekanntgeben.
12.01.2026
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