SoftwareMicrosoft stellt KI-Assistenten für Industrie-Einsatz vor
SDA
31.3.2025 - 07:01
An der Hannover Messe - die weltgrösste Industriemesse - werden von Montag bis Freitag mehr als 4000 Aussteller erwartet, die ihre Innovationen vorstellen. Schwerpunkte in diesem Jahr sind Robotik, Maschinenbau, Antriebstechnik und Energieerzeugung.
Keystone
Microsoft präsentiert neuartige virtuelle Assistenten mit Künstlicher Intelligenz für den breiten Einsatz in der Industrie. Einer davon ist der «Factory Operations Agent», der Abläufe in der Fabrikhalle optimieren soll.
Keystone-SDA
31.03.2025, 07:01
SDA
Die Lösung ermögliche es etwa den Arbeitskräften, die Daten ihrer Maschinen durch Abfragen in natürlicher Sprache zu analysieren, hiess es an der am Montag beginnenden Industriemesse in Hannover. Verantwortliche Manager würden in die Lage versetzt, damit Fertigungsprozesse zu optimieren. Mit dem KI-Assistenten sei es unter anderem auch möglich, einfacher als zuvor Fehlerquellen zu identifizieren und Probleme zu beheben.
Agnes Heftberger, Geschäftsführerin von Microsoft Deutschland, sagte am Montag der Nachrichtenagentur DPA, KI sei aus der Test- und Experimentierphase raus und werde jetzt grossflächig in der Industrie eingesetzt. Man dürfe bei der Einführung der KI nicht zaudern, sonst falle man im internationalen Wettbewerb zurück. «Wir müssen die Datenschätze für KI nutzbar machen.»
Die Industrie sei das Herz der Wirtschaft. «Wenn es durch KI stark und gesund schlägt, dann wird das auch die Gesamtwirtschaft beflügeln.»
Fast jedes zweite Unternehmen nutzt KI in der Produktion
Nach einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom setzen bereits 42 Prozent der deutschen Industrieunternehmen KI in der Produktion ein, ein weiteres Drittel (35 Prozent) hat entsprechende Planungen. Dabei geht es etwa um die Überwachung von Maschinen, die Steuerung von Robotern und Fahrzeugen oder die Optimierung des Energieverbrauchs: Die Umfrage wurde unter 552 Industrieunternehmen des verarbeitenden Gewerbes ab 100 Beschäftigten in Deutschland durchgeführt.
Dabei waren sich 8 von 10 Unternehmen (82 Prozent) einig, dass der Einsatz Künstlicher Intelligenz entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie sein werde. Knapp die Hälfte (46 Prozent) sieht allerdings die Gefahr, dass die deutsche Industrie die KI-Revolution verschläft.
Microsoft ist neben Google, Meta und Amazon einer der führenden Anbieter von KI-Systemen weltweit, auch weil Microsoft-CEO Satya Nadella frühzeitig Milliarden in eine umfassende Kooperation mit dem kalifornischen KI-Start-up OpenAI und den dort entwickelten Chatroboter ChatGPT investiert hat.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik