SoftwareMilliarden-Investition: Google eröffnet KI-Zentrum in Berlin
SDA
5.3.2026 - 12:04
Der US-Technologiekonzern Google hat in Berlin ein Zentrum für Künstliche Intelligenz eröffnet. Das neue "Google AI Center" ist Bestandteil eines Investitionsprogramms von 5,5 Milliarden Euro für den Ausbau der Infrastruktur in Deutschland. (Archivbild)
Keystone
Der US-Technologiekonzern Google hat in Berlin ein Zentrum für Künstliche Intelligenz eröffnet. Das neue «Google AI Center» ist Bestandteil eines Investitionsprogramms von 5,5 Milliarden Euro, mit dem der Konzern bis 2029 seine Infrastruktur in Deutschland ausbaut.
Keystone-SDA
05.03.2026, 12:04
SDA
Das Zentrum soll weiterhin eine vertiefte Zusammenarbeit mit Vertretern der Wissenschaft und der Politik fördern. Im Berliner Ortsteil Mitte bündelt Google künftig Teams von Google Deepmind, Google Research und Google Cloud unter einem Dach. Das Zentrum umfasst nun auch einen «AI-Demo-Space» zur Präsentation neuester KI-Technologien.
Flankiert wird die Eröffnung von neuen Kooperationen: Gemeinsam mit der Technischen Universität München (TUM) und der wissenschaftlichen Einrichtung Helmholtz Munich sollen verantwortungsvolle KI-Anwendungen für Medizin und Forschung – etwa in der Einzelzellforschung – entwickelt werden.
Hohes wirtschaftliches Potenzial der KI
Google verwies zur Eröffnung des KI-Zentrums auf das enorme wirtschaftliche Potenzial der Künstlichen Intelligenz. Eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag von Google zeige, dass der flächendeckende Einsatz generativer KI bis zum Jahr 2034 in Deutschland eine zusätzliche Bruttowertschöpfung von rund 440 Milliarden Euro pro Jahr generieren könnte.
Google wird über die kommenden vier Jahre 5,5 Milliarden Euro in den Standort Deutschland investieren. Das grösste Investitionsprogramm des Internetriesen für Deutschland umfasst neben dem neuen KI-Zentrum in Berlin auch den Bau eines neuen Rechenzentrums in der hessischen Stadt Dietzenbach. Ausserdem sollen die Google-Standorte in München und Frankfurt ausgebaut werden.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
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