TiergesundheitModerhinke-Massnahmen wirken: Erneut weniger Schafe infiziert
SDA
5.5.2026 - 13:01
Vor dem ersten Weidegang werden den Schafen die Klauen geschnitten, anschliessend werden sie durch ein Klauenbad getrieben. (Archivbild)
Keystone
Die Infektionen mit der Klauenkrankheit Moderhinke sind auch im zweiten Untersuchungsjahr zurückgegangen. Noch neun Prozent der vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) untersuchten Schafbetriebe waren betroffen.
Keystone-SDA
05.05.2026, 13:01
SDA
12'224 Schafbetriebe seien dafür kontrolliert worden, teilte das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) am Montag mit. Gemeinsam mit den kantonalen Veterinärdiensten führt das BLV seit 2024 ein Programm zur schweizweiten Bekämpfung der schmerzhaften und ansteckenden Klauenkrankheit bei Schafen durch.
Bei der ersten Untersuchung seien noch 22 Prozent der Betriebe betroffen gewesen, nun sei der Anteil deutlich gesunken. Ziel sei es, den Anteil innert fünf Jahren auf unter ein Prozent zu bringen.
Ein fachgerechter Klauenschnitt und Klauenbäder könnten mitunter dabei helfen, die Infektionen nachhaltig zu senken. Alle Massnahmen müssten weiterhin konsequent umgesetzt werden, so der Direktor des BLV. Und auch die Zusammenarbeit zwischen den kantonalen Veterinärdiensten, den Tierärztinnen und Tierärzten, Laboren, dem Beratungs- und Gesundheitsdienst für Kleinwiederkäuer (BGK) und den Moderhinkeberaterinnen und -beratern müsse fortgeführt werden.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik