InternetMusks KI-Firma übernimmt seinen Kurzbotschaftendienst X
SDA
28.3.2025 - 23:12
Mit seiner KI-Firma xAI konkurriert Elon Musk unter anderem mit dem ChatGPT-Entwickler OpenAI. (Archivbild)
Keystone
Tech-Milliardär Elon Musk bringt die Online-Plattform X unter das Dach seiner KI-Firma xAI. Um den Zusammenschluss umzusetzen, habe xAI in einem Aktiendeal X übernommen, gab Musk am Freitag bei dem Dienst bekannt. Beide Unternehmen gehörten ihm mehrheitlich.
Keystone-SDA
28.03.2025, 23:12
28.03.2025, 23:58
SDA
Da X nun ein Teil von xAI wird, dürfte es rechtlich viel einfacher werden, zum Training der dort entwickelten Künstlichen Intelligenz (KI) mit dem Namen Grok alle Inhalte auf der Online-Plattform zu verwenden.
Mit xAI konkurriert Musk mit anderen KI-Unternehmen wie dem ChatGPT-Entwickler OpenAI. Er schrieb, dass mit der Übernahme unter anderem Daten, Computer-Infrastruktur und Mitarbeitende zusammengelegt werden. «Diese Kombination wird ein immenses Potenzial freisetzen, indem sie die fortschrittlichen KI-Fähigkeiten und das Fachwissen von xAI mit der enormen Reichweite von X verbindet», erklärte er. Laut Musk hat X mehr als 600 Millionen Nutzerinnen und Nutzer.
X mit 33 Milliarden Dollar bewertet
Bei der Transaktion sei xAI mit 80 Milliarden Dollar bewertet worden und X mit 33 Milliarden Dollar, schrieb Musk. Der Chef des Autobauers Tesla und des Raumfahrtunternehmens SpaceX hatte den damaligen Kurzbotschaftendienst Twitter Ende 2022 für 44 Milliarden US-Dollar gekauft und in X umbenannt. Dafür nahm er auch Kredite im Wert von rund zwölf Milliarden Dollar auf. Da beide Unternehmen nicht an der Börse notiert sind, müssen sie keine offiziellen Mitteilungen zur Übernahme veröffentlichen.
Musk nutzte die Plattform unter anderem, um Wahlkampf für den heutigen US-Präsidenten Donald Trump zu machen. Seit Beginn der zweiten Amtszeit von Trump im Januar ist Musk dessen enger Berater. Trump hat Musk federführend mit einem drastischen Personal- und Kostenabbau in den Bundesbehörden beauftragt.
Kritiker warnen, dass Musks Nähe zum Staatschef einen Interessenskonflikt darstellt, da er Trump zu KI-Gesetzen und -Regulierungen berät – nur einer von mehreren Bereichen, an denen Musk ein erhebliches kommerzielles Interesse hat. Der Tech-Milliardär hatte xAI im Juli 2023 gegründet.
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Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
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und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
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