NahrungsmittelNestlé führt Wassergeschäft künftig als separaten Bereich
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19.11.2024 - 07:42
Nestlé will das Wassergeschäft künftig als eigenständige Einheit führen (Archivbild)
Keystone
Der weltgrösste Nahrungsmittelkonzern Nestlé wird sein Wassergeschäft künftig als eigenständige Einheit führen. Das soll laut einer Mitteilung anlässlich des Kapitalmarkttages vom Dienstag zur Steigerung der operativen Leistung beitragen.
Keystone-SDA, tv
19.11.2024, 07:42
SDA
Per 1. Januar 2025 wird das Geschäft mit Wasser und sogenannten «Premium-Getränken» ein separater, globaler Geschäftsbereich. Die Leitung der neuen Geschäftseinheit übernimmt Muriel Lienau, die jetzt bereits Nestlé Waters Europa führt.
Das neue Management werde «Strategien für diesen Geschäftsbereich evaluieren», so die Mitteilung. Möglich seien beispielsweise Partnerschaften, «damit Nestlé das Potenzial ihrer renommierten Marken und Wachstumsplattformen in diesem Geschäftsbereich vollständig realisieren kann».
Ausserdem will das Management laut der Mitteilung seine digitale Transformation beschleunigen. Bereits bei seinem Antritt hatte der neue Chef Laurent Freixe erklärt, dass dies eine Priorität von Nestlé sein werde. Man wolle «zu einem End-to-End-vernetzten und von Daten und KI angetriebenen Unternehmen» werden, welches in «Real Time» arbeite.
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STORY: Bundesaussenminister Johann Wadephul hat bei seinem nachgeholten Besuch in Peking nach eigenen Angaben in Wirtschaftsfragen Fortschritte verbuchen können. Unter anderem äusserte er sich dort am Montag zum Thema Versorgung Deutschlands und Europas mit den Seltenen Erden. O-Ton Johann Wadephul (CDU), Bundesaussenminister: «Es ist gut, dass so ein substanzieller Kontakt stattfinden kann. Es waren heute offene und intensive Gespräche; Gespräche, die dazu da sind, immer wieder auszuloten, wie man gerade bei schwierigen Fragen vorankommen kann. Wir haben gute, konstruktive Gespräche geführt.»://: «Wir Europäer wollen wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China. Wir scheuen auch keinen Wettbewerb, aber dieser muss auf Regeln basieren und fair sein. Wir hören, dass die chinesische Seite durchaus Verständnis hierfür hat. Wir wissen, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern müssen. Aber unsere chinesischen Gesprächspartner wissen auch, dass die Europäische Kommission die Wettbewerbsbedingungen genau beobachtet und sich auch immer vorbehalten muss, selbst aktiv zu werden.»://: «Es ist gut zu hören, dass dies auch im chinesischen Interesse ist. Man will einander ein verlässlicher Handelspartner und ein verlässlicher Wirtschaftspartner sein und auch als ein solcher gelten. Und es ist auch gut, von chinesischer Seite zu hören, dass man sich besonderen Engpässen auf deutscher und europäischer Seite mit besonderer Priorität widmen will.»://: «China hat versichert, dass man sehr konstruktiv an die Prüfung dieser Anträge herangehen wird und dass es keinerlei Bestrebungen gibt, gerade deutsche Unternehmen hier mit grösseren Problemen zu belasten. Das halte ich für eine gute Zusage und ermutige jetzt die deutsche Wirtschaft, hier jetzt konkret in die Beantragung hineinzugehen.»://: «Wir wollen Handelsbarrieren abbauen, aber das setzt voraus, dass auch China hier Massnahmen ergreift, die die Effekte der Überproduktion in Europa nicht zu stark werden lassen.» Bei Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine habe er hingegen keine nennenswerten Zugeständnisse der chinesischen Führung erhalten.
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