PharmaNovartis setzt starken Lauf im Schlussquartal 2024 fort
cg
31.1.2025 - 07:04
Novartis ist weiter auf Wachstumskurs. (Archivbild)
Keystone
Novartis hat das Wachstum im Schlussquartal 2024 nochmals beschleunigt. Damit haben die Basler die eigenen Prognosen problemlos erreicht. Die Aktionäre sollen an dem Erfolg mit einer auf 3,50 Franken erhöhten Dividende teilhaben.
Keystone-SDA, cg
31.01.2025, 07:04
31.01.2025, 07:40
SDA
Zwischen Oktober und Dezember hat Novartis 13,2 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Das ist ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, teilte der Konzern am Freitag mit. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein Anstieg um 16 Prozent, womit sich das Tempo im Vergleich zum dritten Quartal (+10%) nochmals beschleunigt hat.
Getragen wurde das Wachstum einmal mehr durch das Herzmittel Entresto, Kesimpta (Multiple Sklerose), Kisqali (Brustkrebs), Cosentyx (u.a. Schuppenflechte) und Leqvio (Cholesterin). Sie alle verzeichneten prozentual zweistellig Umsatzsteigerungen.
Operativ verdiente Novartis im Schlussquartal 3,5 Milliarden US-Dollar (+37%), der Konzerngewinn betrug 2,8 Milliarden nach 2,6 Milliarden im Vorjahr. Die Zunahme beruhe vor allem auf dem höheren operativen Ergebnis.
Ergebnis besser als erwartet
Für Analysten ist allerdings der um verschiedene Einflüsse bereinigte Kern-Betriebsgewinn wichtiger. Mit 4,9 Milliarden fiel dieser im vierten Quartal besser als der AWP-Konsens von knapp 4,5 Milliarden aus. Die entsprechende Marge klettert um 3,4 Prozentpunkte auf 36,9 Prozent. Hier hat sich Novartis einen Wert jenseits der 40-Prozent-Marke zum mittelfristigen Ziel gesetzt.
Im gesamten Geschäftsjahr 2024 setzte Novartis 50,3 Milliarden Franken um (+11%). Zu konstanten Wechselkursen resultierte ein Plus von 12 Prozent. Damit erreicht das Unternehmen das vom Management in Aussicht gestellt Nettowachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Unter dem Strich verblieb ein Jahresgewinn von knapp 12 Milliarden nach 8,6 Milliarden im Vorjahr.
«Novartis hat im ersten Geschäftsjahr als reines innovatives Arzneimittelunternehmen eines der stärksten Finanzresultate der Unternehmensgeschichte erzielt», wird CEO Vas Narasimhan in der Mitteilung zitiert.
Im laufenden Jahr strebt die Novartis-Führung zu konstanten Wechselkursen erneut Wachstum an. So soll der Umsatz auf Konzernebene im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich zulegen. Für den operativen Kerngewinn wird eine Zunahmen im hohen einstelligen bis tiefen zweistelligen Prozentbereich angestrebt.
2025 dürften die Basler ab Mitte Jahr mit den ersten Nachahmer-Produkten für die Mittel Tasigna, Promacta und Entresto konfrontiert werden. Wie hoch die Umsatzerosion ausfallen dürfte, teilte der Konzern allerdings nicht mit.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik