Öl wird wieder teurer. Mit gut 82 US-Dollar je Fass für die Nordseesorte Brent liegt die zuletzt im August 2022 erreichte Marke von 100 Dollar allerdings noch in weiter Ferne.(Symbolbild)
Keystone
Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel weiter gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 82,05 US-Dollar. Das waren 1,06 Dollar mehr als am Vortag.
Keystone-SDA, mk
07.02.2023, 08:08
SDA
Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur März-Lieferung stieg um 1,09 Dollar auf 75,20 Dollar. Schon am Montag waren die Notierungen nach einem unsteten Handel letztlich gestiegen.
Hintergrund der Aufschläge ist zum einen Zuversicht für die konjunkturelle Entwicklung. Dazu trägt vor allem die Abkehr Chinas von seiner strengen Corona-Politik bei. Hinzu kommt die Hoffnung, dass die Zentralbanken im Kampf gegen die hohe Inflation langsamer treten und in Richtung Zinspause einschwenken.
Auf der Angebotsseite kamen unlängst einige Störungen hinzu, zuletzt etwa in der Türkei infolge des schweren Erdbebens oder in Norwegen. Der grosse Ölverbund Opec+ hatte zuletzt signalisiert, seine Förderung zunächst stabil zu halten.
Die neuen Sanktionen der Europäischen Union (EU) gegen Russland zeigen am Rohölmarkt bisher keine grossen Auswirkungen. Die EU will Russlands Öl-Einnahmen mit Importverboten und Preisobergrenzen beschneiden.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
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