70 Jobs übernommen Orell Füssli kauft bekannte Papeterie-Kette

Sven Ziegler

3.2.2026

 Orell Füssli baut weiter aus. (Archivbild)
 Orell Füssli baut weiter aus. (Archivbild)
sda

Der Zürcher Buch- und Detailhandelskonzern Orell Füssli Thalia AG übernimmt die traditionsreiche A. Köhler AG. Alle 13 Papeteriestandorte sowie sämtliche Arbeitsplätze bleiben erhalten. Die Übernahme ist Teil einer langfristig geplanten Nachfolgelösung.

Sven Ziegler

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Orell Füssli übernimmt sämtliche Aktien der Papeteriekette Köhler rückwirkend per 1. Juli 2025.
  • Alle 13 Filialen sowie die rund 70 Arbeitsplätze bleiben zu unveränderten Bedingungen bestehen.
  • Die Marke Köhler bleibt erhalten, Gründer Thomas Köhler bleibt im Verwaltungsrat.

Der Buchhandels- und Detailhandelskonzern Orell Füssli baut sein Geschäft im Papeteriebereich aus und übernimmt die A. Köhler AG vollständig. Wie das Unternehmen mitteilt, handelt es sich um eine seit längerem vorbereitete Nachfolgelösung. Der Eigentümerwechsel erfolgt rückwirkend per 1. Juli 2025.

Von der Übernahme betroffen sind 13 Köhler-Papeterien im Zürcher Oberland, rund um den Zürichsee sowie in Einsiedeln und Kloten. Für Kundinnen und Kunden ändert sich vorerst nichts: Die Läden behalten ihren Namen, und alle rund 70 Mitarbeitenden werden zu den bisherigen Bedingungen weiterbeschäftigt.

Der heutige Inhaber Thomas Köhler, der im kommenden Jahr 65 Jahre alt wird, hatte frühzeitig eine Lösung für die Zukunft seines Unternehmens gesucht. «Köhler bleibt Köhler – ein verlässlicher, lokal verankerter Fachhändler», wird er in der Mitteilung zitiert. Um einen geordneten Übergang sicherzustellen, bleibt Köhler dem Unternehmen weiterhin als Mitglied des Verwaltungsrats erhalten.

Stillschweigen über Details

Für Orell Füssli ist die Akquisition ein strategischer Schritt. Das Unternehmen betreibt in seinen Buchhandlungen bereits Papeterieabteilungen und will dieses Know-how nun gezielt einsetzen, um die übernommenen Standorte weiterzuentwickeln.

«Die Köhler-Papeterien stehen für Qualität, Nähe und regionale Verankerung», sagt CEO Pascal Schneebeli in einer Medienmitteilung. Man bringe die Erfahrung mit, um das traditionsreiche Geschäft langfristig in der Region zu sichern.

Über die finanziellen Details der Übernahme wurde Stillschweigen vereinbart.