LuftverkehrPassagier will Tür während Flug nach Hongkong öffnen
SDA
12.12.2025 - 06:31
Schreckmoment in Tausenden Metern Höhe: Ein Mann soll versucht haben, die Kabinentür eines Flugzeuges zu öffnen. (Symbolbild)
Keystone
Ein Passagier hat auf einem Flug von Boston nach Hongkong versucht, die Kabinentür zu der Maschine zu öffnen. Wie die Hongkonger Airline Cathay Pacific auf Anfrage bestätigte, geschah der Vorfall auf Flug CX811.
Keystone-SDA
12.12.2025, 06:31
SDA
Dieser war am Mittwoch in der US-Ostküstenstadt (Ortszeit) abgehoben. Nach Angaben der Fluglinie reagierte das Kabinenpersonal sofort auf die Situation, überprüfte die Tür, um sicherzustellen, dass sie sicher verschlossen war, und meldete den Vorfall den zuständigen Behörden und der Polizei.
Passiere oder Besatzungsmitglieder seien dabei nicht zu Schaden gekommen. Das Flugzeug landete laut Cathay Pacific «sicher» am frühen Donnerstagmorgen (Ortszeit) in Hongkong.
Frage nach Motiv
Nähere Angaben zum verdächtigten Passagier machte die Airline auf Nachfrage nicht. Die Hongkonger Zeitung «South China Morning Post» berichtete unter Berufung auf die Polizei, dass es sich um einen 20 Jahre alten Mann aus China handeln soll. Ihm wird nun vorgeworfen, gegen die Verordnung für Luftfahrtsicherheit verstossen zu haben.
Warum der Mann versucht haben soll, die Tür zu öffnen blieb unklar. Wer laut der Verordnung an Bord eines Flugzeugs vorsätzlich an Bauteilen, Geräten oder Ausrüstungen des Flugzeugs oder an im Flugzeug installierten Systemen hantiert oder diese beeinträchtigt, begeht eine Straftat. Bei einer Verurteilung in einem Strafverfahren kann dann eine Höchststrafe von zwei Jahren Haft und eine Geldstrafe von 50'000 Hongkong-Dollar (etwa 5470 Euro) drohen.
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump
Washington, 12.01.2026: Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Chef der US-Notenbank eskaliert. Jerome Powell weist strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine drohende Anklage als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Federal Reserve zurück.
Powell soll im Zusammenhang mit der mehrjährigen Sanierung von Gebäuden der Zentralbank in Washington vor dem Senat Falschaussagen gemacht haben, so der Vorwurf.
Der Fed-Chef sieht darin allerdings nur einen Vorwand:
O-Ton Jerome Powell, Chef der US-Notenbank
«Es geht darum, ob die Fed die Zinssätze weiterhin auf Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Gegebenheiten festlegen kann – oder ob die Geldpolitik stattdessen von politischem Druck oder Einschüchterung bestimmt wird.»
Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren wirft Trump eine «korrupte Übernahme» der Zentralbank vor. Warum Trumps Justizministerium ausgerechnet jetzt gegen Powell vorgeht, ist unklar. Dessen Amtszeit endet ohnehin im Mai. Trump will noch im Januar seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge auf dem Chefposten der Federal Reserve bekanntgeben.
12.01.2026
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