Tech-KriseDell streicht weltweit über 6000 Stellen
SDA, amo
6.2.2023 - 09:44
Die Tech-Branche kommt nicht zur Ruhe: Mit Dell hat ein weiteres Unternehmen bekannt gegeben, dass mehrere tausend Stellen gestrichen werden.
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Der amerikanische PC-Hersteller Dell will angesichts der Schwäche auf dem PC-Markt Tausende Stellen streichen. Er reiht sich damit in die Entlassungswelle bei Tech-Firmen ein.
Keystone-SDA, SDA, amo
06.02.2023, 09:44
SDA, amo
Die Technik-Branche kommt nicht zur Ruhe: Nachdem in den letzten Monaten bereits mehrere Massenentlassungen bekannt gegeben haben, zieht der amerikanische Computerhersteller Dell nach. Insgesamt streicht das Unternehmen 6650 Stellen.
Einer internen Nachricht von Top-Manager Jeff Clarke zufolge sieht sich das Unternehmen Marktbedingungen gegenüber, die sich weiter verschlechtern und eine unsichere Zukunft mit sich brächten.
Der Konzern mit Sitz im texanischen Round Rock bestätigte am Montag der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass es sich bei der Kürzung um rund 5 Prozent der weltweiten Beschäftigten handle. Clarke schrieb in der Mitteilung, bislang eingeleitete Sparmassnahmen wie Reisebeschränkungen reichten nicht mehr aus.
Nach dem Höhenflug kommt der Fall
Nach dem Boom in der Pandemie haben Verbraucher ihre Nachfrage nach Technologie-Hardware wie Smartphones und Laptops deutlich reduziert. Die hohe Inflation und unsichere wirtschaftliche Aussichten trüben die Kauflaune. Laut dem Marktforscher IDC hat Dell in den letzten drei Monaten des Vorjahres 37 Prozent weniger Computer ausgeliefert als im gleichen Zeitraum 2021. Dell macht gut die Hälfte seines Umsatzes mit PCs.
Rivalen wie HP Inc Inc. und IBM haben zuletzt ebenfalls angekündigt, Tausende Mitarbeiter loswerden zu wollen. Bei HP sollen bis zu 6000 Jobs wegfallen, bei IBM rund 3900. Auch bei US-Softwarekonzernen gibt es eine Entlassungswelle, nachdem sie das Personal während der Pandemie stark aufgestockt hatten.
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Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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