KurierdienstPost schreibt 126 Millionen Franken Gewinn im ersten Halbjahr
miho, sda
22.8.2024 - 10:48
Die Post schreibt im ersten Halbjahr 2024 einen Gewinn von 126 Millionen Franken.
Keystone
Die Post hat für das erste Halbjahr 2024 einen Gewinn von 126 Millionen Franken verzeichnet. Damit bleibt sie in etwa auf Vorjahresniveau. 2023 lag der Gewinn noch acht Millionen Franken tiefer, wie die Post am Donnerstag mitteilte.
Keystone-SDA, miho, sda
22.08.2024, 10:48
22.08.2024, 11:15
SDA
Das aktuelle Betriebsergebnis sei im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023 leicht zurückgegangen. 2024 betrug es laut Mitteilung 160 Millionen Franken und lag damit fünf Millionen Franken tiefer als noch in der Vorjahresperiode.
Wie schon in der Vergangenheit habe die Post Jahr für Jahr mit geringerem Briefverkehr, weniger Einzahlungen am Schalter, anhaltendem Druck auf dem Paketmarkt und verhaltenen Aussichten im Zinsgeschäft zu kämpfen, wurde Post-Finanzchef Alex Glanzmann in der Mitteilung zitiert.
Dennoch sei es im logistischen Kerngeschäft mit Briefen und Paketen gelungen, das Ergebnis zu steigern und so das verlangsamte Ergebniswachstum bei Postfinance aufzufangen. Diese erzielte ein Betriebsergebnis von 89 Millionen Franken, was gegenüber der Vorjahresperiode einer Abnahme von 36 Millionen Franken entspricht, wie es weiter hiess. Die Leitzinssenkungen der Schweizer Nationalbank vom 22. März und 21. Juni hätten zu tieferen Zinserträgen geführt. Das Zinsgeschäft bleibe für die Postfinance ein wichtiges Standbein.
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump
Washington, 12.01.2026: Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Chef der US-Notenbank eskaliert. Jerome Powell weist strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine drohende Anklage als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Federal Reserve zurück.
Powell soll im Zusammenhang mit der mehrjährigen Sanierung von Gebäuden der Zentralbank in Washington vor dem Senat Falschaussagen gemacht haben, so der Vorwurf.
Der Fed-Chef sieht darin allerdings nur einen Vorwand:
O-Ton Jerome Powell, Chef der US-Notenbank
«Es geht darum, ob die Fed die Zinssätze weiterhin auf Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Gegebenheiten festlegen kann – oder ob die Geldpolitik stattdessen von politischem Druck oder Einschüchterung bestimmt wird.»
Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren wirft Trump eine «korrupte Übernahme» der Zentralbank vor. Warum Trumps Justizministerium ausgerechnet jetzt gegen Powell vorgeht, ist unklar. Dessen Amtszeit endet ohnehin im Mai. Trump will noch im Januar seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge auf dem Chefposten der Federal Reserve bekanntgeben.
12.01.2026
Ifo-Präsident fordert «Frühling der Reformen»
STORY: Das Münchener Ifo-Institut hat seine Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft herabgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt werde im kommenden Jahr um 0,8 Prozent und 2027 um 1,1 Prozent wachsen, sagten die Münchner Forscher am Donnerstag voraus. Im September waren sie noch von 1,3 und 1,6 Prozent ausgegangen. Die deutsche Wirtschaft passe sich dem Strukturwandel nur langsam und kostspielig an, hiess es zur Begründung. Zusätzlich würden Unternehmen und Neugründungen durch bürokratische Hürden und eine veraltete Infrastruktur behindert. Auch die US-Handelspolitik belastet die deutsche Exportwirtschaft demnach weiter spürbar. Die geplanten staatlichen Investitionen aus den Sondervermögen Infrastruktur und Verteidigung sowie weitere Entlastungen für Unternehmen und Verbraucher wirken dem Ifo-Institut zufolge nur verzögert. Ifo-Präsident Clemens Fuest fordert von der Bundesregierung nun einen «Frühling der Reformen». O-Ton Clemens Fuest, Ifo-Präsident: «Ja, der Herbst der Reform hat leider in die falsche Richtung gesteuert. Was gemeint war, das waren ja Reformen, die das Wachstum stärken. Was wir bekommen haben, das sind überwiegend Reformen, die das Wachstum schwächen, zum Beispiel die Rentenreform, die einfach nur bedeutet, dass wir künftig höhere Steuern werden zahlen müssen. Das ist nicht der richtige Weg. Also, wir brauchen jetzt einen Frühling der Reformen, die in die richtige Richtung steuern.» Ansetzen sollte die Regierung bei Arbeitsmarkt, Investitionen und Bildung, so Fuest. Überflüssige Regulierung und Berichtspflichten müssten abgebaut werden. Helfen könne auch ein flexibleres Arbeitsmarktrecht. Für hochqualifizierte Arbeitskräfte sei ein weniger rigider Kündigungsschutz notwendig, damit neue Unternehmen auch mal Dinge ausprobieren und Leute einstellen könnten.
11.12.2025
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump