KurierdienstPost stellt rund um den Black Friday einen neuen Paketrekord auf
SDA
4.12.2025 - 11:48
20'000 Mitarbeitende und 500 zusätzliche Arbeitskräfte sind in den Wochen vor Weihnachten für die Post im Einsatz. (Archivbild)
Keystone
Mit 7,9 Millionen zugestellten Paketen rund um den Black Friday überschreitet die Post ihren Höchstwert aus dem Vorjahr. Bereits im November hatte sich die Post auf einen möglichen Paket-Rekord eingestellt.
Keystone-SDA
04.12.2025, 11:48
04.12.2025, 12:12
SDA
Gegenüber dem Vorjahr ist zwischen dem 24. November und dem 2. Dezember 2025 die Anzahl zugestellter Pakete um knapp 400'000 Sendungen angestiegen, wie die Post am Donnerstag bekanntgab. Damit konnte ein erneuter Rekord aufgestellt werden.
Für die Mitarbeitenden der Post gab es auch in diesem Jahr eine bedeutende Menge an Paketen zu sortieren und zuzustellen, hiess es weiter in der Meldung. Das liege an den vielen Rabatten, die Online-Händler in der Zeit rund um den Black Friday geben würden.
In den Wochen vor Weihnachten werden die rund 20'000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in den Sortierzentren und Zustellungen für die Post im Einsatz sind, von rund 500 temporären Kräften unterstützt, wie ein Post-Sprecher Mitte November der Nachrichtenagentur AWP mitteilte.
Um die Mengen zu bewältigen, führt die Post täglich über 370 zusätzliche Zustelltouren durch, wie es weiter hiess. Ausserdem laufen die Anlagen in den grossen Sortierzentren bis zu 22 Stunden am Tag, statt der üblichen rund 18 Stunden.
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump
Washington, 12.01.2026: Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Chef der US-Notenbank eskaliert. Jerome Powell weist strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine drohende Anklage als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Federal Reserve zurück.
Powell soll im Zusammenhang mit der mehrjährigen Sanierung von Gebäuden der Zentralbank in Washington vor dem Senat Falschaussagen gemacht haben, so der Vorwurf.
Der Fed-Chef sieht darin allerdings nur einen Vorwand:
O-Ton Jerome Powell, Chef der US-Notenbank
«Es geht darum, ob die Fed die Zinssätze weiterhin auf Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Gegebenheiten festlegen kann – oder ob die Geldpolitik stattdessen von politischem Druck oder Einschüchterung bestimmt wird.»
Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren wirft Trump eine «korrupte Übernahme» der Zentralbank vor. Warum Trumps Justizministerium ausgerechnet jetzt gegen Powell vorgeht, ist unklar. Dessen Amtszeit endet ohnehin im Mai. Trump will noch im Januar seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge auf dem Chefposten der Federal Reserve bekanntgeben.
12.01.2026
Ifo-Präsident fordert «Frühling der Reformen»
STORY: Das Münchener Ifo-Institut hat seine Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft herabgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt werde im kommenden Jahr um 0,8 Prozent und 2027 um 1,1 Prozent wachsen, sagten die Münchner Forscher am Donnerstag voraus. Im September waren sie noch von 1,3 und 1,6 Prozent ausgegangen. Die deutsche Wirtschaft passe sich dem Strukturwandel nur langsam und kostspielig an, hiess es zur Begründung. Zusätzlich würden Unternehmen und Neugründungen durch bürokratische Hürden und eine veraltete Infrastruktur behindert. Auch die US-Handelspolitik belastet die deutsche Exportwirtschaft demnach weiter spürbar. Die geplanten staatlichen Investitionen aus den Sondervermögen Infrastruktur und Verteidigung sowie weitere Entlastungen für Unternehmen und Verbraucher wirken dem Ifo-Institut zufolge nur verzögert. Ifo-Präsident Clemens Fuest fordert von der Bundesregierung nun einen «Frühling der Reformen». O-Ton Clemens Fuest, Ifo-Präsident: «Ja, der Herbst der Reform hat leider in die falsche Richtung gesteuert. Was gemeint war, das waren ja Reformen, die das Wachstum stärken. Was wir bekommen haben, das sind überwiegend Reformen, die das Wachstum schwächen, zum Beispiel die Rentenreform, die einfach nur bedeutet, dass wir künftig höhere Steuern werden zahlen müssen. Das ist nicht der richtige Weg. Also, wir brauchen jetzt einen Frühling der Reformen, die in die richtige Richtung steuern.» Ansetzen sollte die Regierung bei Arbeitsmarkt, Investitionen und Bildung, so Fuest. Überflüssige Regulierung und Berichtspflichten müssten abgebaut werden. Helfen könne auch ein flexibleres Arbeitsmarktrecht. Für hochqualifizierte Arbeitskräfte sei ein weniger rigider Kündigungsschutz notwendig, damit neue Unternehmen auch mal Dinge ausprobieren und Leute einstellen könnten.
11.12.2025
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
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