ImmobilienPSP Swiss Property dank Neubewertungen mit Gewinnplus
SDA
24.2.2026 - 06:55
PSP Swiss Property ist in erster Linie auf Büro- und Geschäftsliegenschaften fokussiert. (Archivbild)
Keystone
Der Immobilienkonzern PSP hat im vergangenen Geschäftsjahr den Liegenschaftsertrag quasi stabil gehalten. Derweil kam es erneut zu klar positiven Neubewertungen. Der Gewinn stieg entsprechend. Die Dividende soll um 5 Rappen auf 3,95 Franken je Aktie steigen.
Keystone-SDA
24.02.2026, 06:55
SDA
Der Liegenschaftsertrag fiel 2025 minimal um 0,2 Prozent auf 349,2 Millionen Franken, wie das Immobilienunternehmen am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn (EBITDA ohne Liegenschaftserfolg) belief sich auf 302,0 Millionen Franken – ein Minus von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der Reingewinn exklusive Liegenschaftserfolge betrug 225,4 Millionen Franken, was zum Vorjahr einem Minus von 2,7 Prozent entspricht. Unter dem Strich kletterte der Reingewinn insbesondere dank Portfolioaufwertungen um 8,9 Prozent auf 408,5 Millionen. Die Neubewertungen selbst lagen mit 231,1 Millionen um 35,2 Prozent klar über dem ebenfalls starken Vorjahr.
Damit hat der zweitgrösste börsennotierte Schweizer Immobilienkonzern die Erwartungen der Analysten insbesondere durch die hohen Neubewertungen beim Gewinn übertroffen, ansonsten erfüllt.
Der Investitionsmarkt habe sich im Verlauf des Jahres dynamischer entwickelt, so PSP. Nach einem zurückhaltenden Jahresbeginn habe im weiteren Jahresverlauf eine deutliche Belebung eingesetzt. Dies sei dem gesunkenen Zinsniveau und den verbesserten Finanzierungskonditionen zu verdanken.
Ausblick solide
Für den weiteren Geschäftsverlauf im neuen Jahr erwartet PSP eine insgesamte positive Entwicklung am Schweizer Immobilienmarkt. Die Mietnachfrage dürfte stabil bleiben. Demnach soll der EBITDA ohne Liegenschaftserfolge mit rund 310 Millionen Franken leicht über dem Vorjahreswert liegen. Beim Leerstand erwartet PSP per Ende 2026 einen Wert von weiterhin 3,5 Prozent.
Ende 2025 lag der durchschnittliche Leerstand bei 3,5 Prozent, nach 3,2 Prozent per Ende 2024. Das Portfolio umfasste per Ende Jahr 150 Anlage- und 10 Entwicklungsliegenschaften mit einem Portfoliowert von 10,1 Milliarden Franken nach 9,8 Milliarden im Vorjahr.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik