Der Basler Pharmakonzern Roche ist auch in 2025 gewachsen. (Archivbild)
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Roche schaut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Die eigenen Ziele hat der Pharmakonzern erfüllt und auch der Blick nach vorne verspricht weiteres Wachstum. Die Prognose fällt allerdings wie üblich zunächst vorsichtig aus.
Keystone-SDA
29.01.2026, 07:05
29.01.2026, 07:17
SDA
Insgesamt setzte Roche im vergangenen Jahr 61,5 Milliarden Franken um, ein Plus von 2 Prozent, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen ergab sich ein Zuwachs von 7 Prozent, womit das eigene Ziel eines Wachstums im mittleren einstelligen Prozentbereich erreicht wurde.
Während die Pharmasparte mit 47,7 Milliarden 3 Prozent mehr umsetzte, lagen die Einnahmen im Diagnostik-Geschäft bei 13,8 Milliarden und damit um 3 Prozent tiefer. Vor allem die mengenorientierte Beschaffung in China bremste das Wachstum im vergangenen Jahr aus.
Den Konzerngewinn beziffert Roche auf 13,8 Milliarden Franken nach 9,2 Milliarden im Vorjahr. Dies lag laut Roche an der starken operativen Leistung sowie Basiseffekten wegen Wertminderungen im Jahr 2024. Das operative Kernergebnis, das Analysten als Richtgrösse nutzen, stieg um 5 Prozent.
Die ausgewiesenen Zahlen liegen etwas unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 wagt sich Roche beim Ausblick wie üblich nicht zu weit aus dem Fenster. Das Management um CEO Thomas Schinecker geht zu konstanten Wechselkursen von einem Anstieg der Umsätze im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Der Kerngewinn je Titel soll im hohen einstelligen Prozentbereich steigen.
Ausserdem ist die Gruppe weiter bestrebt, die Dividende in Schweizer Franken zu erhöhen.
Für 2025 sollen die Aktionäre eine auf 9,80 Franken von 9,70 Franken erhöhte Dividende erhalten.
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Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
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