Roche übernimmt PathAI: Mit künstlicher Intelligenz werden pathologische Bilder analysiert und ausgewertet. (Symbolbild)
Keystone
Roche expandiert im Bereich der sogenannten digitalen Pathologie. So wurde eine Vereinbarung zur Übernahme des US-Unternehmens PathAI getroffen. Mit dem Zukauf will der Pharmakonzern seine Position bei KI-basierten Diagnoselösungen ausbauen.
Keystone-SDA
07.05.2026, 07:56
SDA
Der Kaufpreis beträgt 750 Millionen US-Dollar zuzüglich möglicher Meilensteinzahlungen von bis zu 300 Millionen US-Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Die Kombination des AI-gestützten Bild Management System (IMS) von PathAI mit den Diagnose-Kompetenzen von Roche soll die Effizienz der Arbeit von Laboren erhöhen, die Entwicklung neuer klinischer Therapien beschleunigen und die Entdeckung neuer Biomarker und neuer Diagnostik-Tools ermöglichen. Roche verspricht sich dadurch einen weiteren Schritt hin zur personalisierten Medizin.
Roche und PathAI sind bereits 2021 eine Kooperation eingegangen, die 2024 intensiviert wurde. Den Abschluss der Übernahme von PathAI erwartet Roche im zweiten Semester des laufenden Jahres, sollten die üblichen regulatorischen und wettbewerbsrechtlichen Bedingungen erfüllt sein. Kommt die Transaktion zustande, will Roche PathAI in die eigene Diagnostik Sparte integrieren.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
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