Das erste Mal seit 2015 Salt erhöht die Preise für Handy-Abos

SDA, red.

18.7.2023 - 11:02

Bei Salt kosten Handy-Abos ab September rund 3 Prozent mehr als bisher. (Symbolbild)
Bei Salt kosten Handy-Abos ab September rund 3 Prozent mehr als bisher. (Symbolbild)
Keystone

Das Telekomunternehmen Salt erhöht die Preise für Handy-Abos. Als Grund dafür nennt der Konzern die inflationsbedingt höheren Betriebskosten, insbesondere im Bereich Energie und Arbeit.

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  • Der Telekom-Konzern Salt erhöht per September die Preise für einige Handy-Abos um rund 3 Prozent. 
  • Es sei das erste Mal seit dem Start der Marke Salt 2015, dass die Preise angepasst würden, hält der Konzern fest.
  • Dafür sollen die Abo-Preise bis 2025 nicht mehr erhöht werden.
  • Auch Sunrise erhöht die Preise, die Swisscom dagegen nicht.

Manche Salt-Kund*innen müssen bald mehr für ihr Handy-Abo bezahlen. Der Anbieter hat einen Preisaufschlag von etwa 3 Prozent auf Listenpreise für einige Mobilfunk-Abos beschlossen.

Die Preise von Prepaid-Angeboten und Angeboten mit Geräten und Zusatzoptionen sowie Verträge mit Grossunternehmen seien davon ausgenommen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Die Preiserhöhungen gelten ab September 2023. Salt werde die betroffenen Kundinnen und Kunden in den nächsten Tagen individuell darüber informieren.

Es sei das erste Mal seit der Einführung der Marke Salt im Jahr 2015, dass die Preise erhöht würden, betonten die Verantwortlichen in der Mitteilung. Als Grund nennt der Konzern die wegen der Inflation gestiegenen Betriebskosten, insbesondere im Bereich Energie und Arbeit.

Salt verpflichtet sich aber dazu, die Listenpreise für Mobilfunk-Abos nach dieser Erhöhung bis im Jahr 2025 nicht mehr zu verändern. Zudem gibt Salt an, die anstehende Mehrwertsteuererhöhung nicht zusätzlich an die Kunden weiterzugeben.

Auch Sunrise erhöht, Swisscom nicht

Im Mai des laufenden Jahres hatte bereits der Salt-Konkurrent Sunrise inflationsbedingte Preiserhöhungen angekündigt. Dort legten die Listenpreise für Abonnemente um rund 4 Prozent zu.

«Die Inflation trifft auch Swisscom. Wir erwarten für 2023 rund 50 Millionen Franken Mehrkosten, in erster Linie wegen gestiegener Lohn- und Energiekosten», sagte ein Sprecher des grössten Schweizer Telekom-Anbieters auf Anfrage. Einen Grossteil könne man allerdings durch Sparmassnahmen kompensieren.

«Das heisst konkret: Wir halten die Preise für unsere Privatkunden stabil», so der Sprecher. Bis Ende 2024 werde es keine generellen Preiserhöhungen auf den bestehenden Abos (Pre- und Postpaid) geben, «weder wegen Inflation noch aufgrund der Erhöhung der Mehrwertsteuer». Dies gelte für die aktuellen blue Mobile-Angebote, Internet-, TV- und Festnetz-Abos sowie für alle Zweit- und Drittmarken und Kund*innen mit Grundversorgungsprodukten.

Hinweis zur Transparenz: blue News gehört zum Swisscom-Konzern.