BahnverkehrSBB präsentieren neuen Nachtzug in Zürich
SDA
4.12.2025 - 12:05
Die SBB haben am Donnerstag in Zürich den neusten Nachtzug präsentiert. Véronique Stephan, Mitglied der SBB Konzernleitung und Leiterin Markt Personenverkehr (vorne), Sabine Stock, Vorständin ÖBB Personenverkehr AG, und der Zürcher Stadtrat Andreas Hauri tauften den Nightjet.
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Die SBB haben am Donnerstag in Zürich den neusten Nachtzug präsentiert. Der Nightjet der neuen Generation ist zwischen Zürich und Hamburg unterwegs und soll mehr Komfort bieten.
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04.12.2025, 12:05
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Der erste neue Nightjet wurde auf den Namen «City of Zurich» getauft, wie die SBB am Donnerstag mitteilten. Ab sofort verkehren die Züge zwischen Zürich und Hamburg. Schrittweise sollen sie ab 2026 auch auf den Strecken nach Amsterdam und Wien eingeführt werden.
Laut Mitteilung handelt es sich um den modernsten Nachtzug Europas. Neben Schlaf- und Liegewagen bietet der Nightjet auch sogenannte Mini Cabins für Alleinreisende.
Die neuen Nachtzüge seien ein wichtiger Beitrag, um das klimafreundliche Reisen über Nacht attraktiver zu machen, teilten die SBB mit. Das Angebot im internationalen Personenverkehr soll damit weiter gestärkt werden.
Ständerat gegen Unterstützung
In der Politik sind die Nachtzüge umstritten. Erst kürzlich sprach sich der Ständerat gegen eine Subvention der geplanten Verbindung Zürich-Malmö aus. Als nächstes befindet der Nationalrat über das Geschäft. Ab Frühling 2026 sollen die Züge nach Südschweden fahren – unterstützt mit 10 Millionen Franken des Bundes.
Das Angebot an Nachtzügen ging in der Schweiz in den 2010er-Jahren unter anderem wegen mangelnder Nachfrage stark zurück. Die Konkurrenz von günstigen Flügen und neuen Busangeboten machten den Zügen zu schaffen.
Die Debatte um die Nachtzüge flammte mit der Diskussion um den Klimaschutz wieder auf. Ursprünglich wollte das Bundesparlament deshalb 30 Millionen Franken pro Jahr für Nachtzüge einsetzen. Pläne für Verbindungen nach Barcelona und Rom wurden aber wieder aufgegeben.
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump
Washington, 12.01.2026: Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Chef der US-Notenbank eskaliert. Jerome Powell weist strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine drohende Anklage als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Federal Reserve zurück.
Powell soll im Zusammenhang mit der mehrjährigen Sanierung von Gebäuden der Zentralbank in Washington vor dem Senat Falschaussagen gemacht haben, so der Vorwurf.
Der Fed-Chef sieht darin allerdings nur einen Vorwand:
O-Ton Jerome Powell, Chef der US-Notenbank
«Es geht darum, ob die Fed die Zinssätze weiterhin auf Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Gegebenheiten festlegen kann – oder ob die Geldpolitik stattdessen von politischem Druck oder Einschüchterung bestimmt wird.»
Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren wirft Trump eine «korrupte Übernahme» der Zentralbank vor. Warum Trumps Justizministerium ausgerechnet jetzt gegen Powell vorgeht, ist unklar. Dessen Amtszeit endet ohnehin im Mai. Trump will noch im Januar seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge auf dem Chefposten der Federal Reserve bekanntgeben.
12.01.2026
Ifo-Präsident fordert «Frühling der Reformen»
STORY: Das Münchener Ifo-Institut hat seine Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft herabgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt werde im kommenden Jahr um 0,8 Prozent und 2027 um 1,1 Prozent wachsen, sagten die Münchner Forscher am Donnerstag voraus. Im September waren sie noch von 1,3 und 1,6 Prozent ausgegangen. Die deutsche Wirtschaft passe sich dem Strukturwandel nur langsam und kostspielig an, hiess es zur Begründung. Zusätzlich würden Unternehmen und Neugründungen durch bürokratische Hürden und eine veraltete Infrastruktur behindert. Auch die US-Handelspolitik belastet die deutsche Exportwirtschaft demnach weiter spürbar. Die geplanten staatlichen Investitionen aus den Sondervermögen Infrastruktur und Verteidigung sowie weitere Entlastungen für Unternehmen und Verbraucher wirken dem Ifo-Institut zufolge nur verzögert. Ifo-Präsident Clemens Fuest fordert von der Bundesregierung nun einen «Frühling der Reformen». O-Ton Clemens Fuest, Ifo-Präsident: «Ja, der Herbst der Reform hat leider in die falsche Richtung gesteuert. Was gemeint war, das waren ja Reformen, die das Wachstum stärken. Was wir bekommen haben, das sind überwiegend Reformen, die das Wachstum schwächen, zum Beispiel die Rentenreform, die einfach nur bedeutet, dass wir künftig höhere Steuern werden zahlen müssen. Das ist nicht der richtige Weg. Also, wir brauchen jetzt einen Frühling der Reformen, die in die richtige Richtung steuern.» Ansetzen sollte die Regierung bei Arbeitsmarkt, Investitionen und Bildung, so Fuest. Überflüssige Regulierung und Berichtspflichten müssten abgebaut werden. Helfen könne auch ein flexibleres Arbeitsmarktrecht. Für hochqualifizierte Arbeitskräfte sei ein weniger rigider Kündigungsschutz notwendig, damit neue Unternehmen auch mal Dinge ausprobieren und Leute einstellen könnten.
11.12.2025
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