BahnverkehrSBB prüfen Beschaffung von Hochgeschwindigkeitszügen
SDA
13.3.2025 - 11:16
Die SBB prüfen den Kauf von Hochgeschwindigkeitszügen für internationale Bahnverbindungen. (Archivbild)
Keystone
Die SBB prüfen die Beschaffung von bis zu 40 mehrstromfähigen Hochgeschwindigkeitszügen. Diese könnten im Verlauf der 2030er-Jahre auf internationalen Verbindungen wie denjenigen nach Italien und Frankreich zum Einsatz kommen, teilte das Bahnunternehmen mit.
Keystone-SDA
13.03.2025, 11:16
SDA
Auch ein Einsatz für weitere Destinationen wie Barcelona oder London sei im Bereich des Möglichen, hiess es am Donnerstag weiter. Immer mehr Kundinnen und Kunden reisten mit dem Zug von der Schweiz ins Ausland und umgekehrt. Ein weiteres Wachstum wird erwartet, wie es zuletzt auch an der Jahreskonferenz der SBB hiess.
Daher wolle man das Angebot in diesem Bereich ausbauen, begründete die SBB die Prüfung des Beschaffungsvorhabens. Man arbeite intensiv daran, die grenzüberschreitenden Verbindungen in Kooperation mit Partnerbahnen auszubauen. Dafür brauche das Unternehmen künftig aber mehr Züge, gleichzeitig müssten in der zweiten Hälfte der 2030er-Jahre ältere Fahrzeuge ersetzt werden.
Auf der Beschaffungsplattform Simap schrieben die SBB dafür zwei Informationsaustausche aus, um zu klären, wie die Hochgeschwindigkeitszüge beschafft und gewartet werden könnten. Konkret prüft das Bahnunternehmen zwei Optionen: einerseits den Kauf inklusive Servicevertrag für die Instandhaltung der Züge für 15 Jahre, andererseits einen Operating-Lease-Vertrag ebenfalls über 15 Jahre.
Der Informationsaustausch mit potenziellen Rollmaterialherstellern und Leasinggebern sollen im April oder Mai des laufenden Jahres stattfinden, teilten die SBB weiter mit. Eine mögliche Ausschreibung werde voraussichtlich 2026 stattfinden.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik