Metall und Technische IndustrieSchlechte Verkaufszahlen für deutsche Elektroautos in China
SDA
22.2.2023 - 05:17
Elektroautos der deutschen Hersteller haben sich in China einem Bericht zufolge im vergangenen Jahr schlecht verkauft. So habe der Elektro-Marktanteil von Volkswagen bei gerade einmal 2,4 Prozent gelegen. (Archivbild)
Keystone
Elektroautos der deutschen Hersteller haben sich in China einem Bericht zufolge im vergangenen Jahr schlecht verkauft. So habe der Elektro-Marktanteil von Volkswagen bei gerade einmal 2,4 Prozent gelegen.
Keystone-SDA
22.02.2023, 05:17
SDA
Das berichtete das «Handelsblatt» (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf ihm vorliegende Versicherungsdaten aus der Volksrepublik. BMW, Mercedes und Audi seien mit 0,8, beziehungsweise 0,3 und 0,1 Prozent sogar an der Ein-Prozent-Hürde gescheitert.
Insgesamt wurden den Angaben zufolge 2022 in China 5,7 Millionen Elektroautos zugelassen. Nur etwa 200'000 davon liessen sich deutschen Marken zuordnen. Ein Grossteil der verkauften Elektroautos stammt vielmehr von chinesischen Herstellern wie BYD sowie dem US-Konkurrenten Tesla. Allein von seinem kompakten SUV Model Y konnte Tesla den Angaben zufolge mehr Autos in China verkaufen, als die deutschen Autohersteller mit allen ihren Elektromodellen zusammen.
Während die Verbrenner-Fahrzeuge der deutschen Hersteller zu den meistverkauften Modellen in China zählen, haben Volkswagen, BMW und Mercedes dem Bericht zufolge seit Jahren Probleme, dort nennenswerte Stückzahlen ihrer Elektroautos zu verkaufen.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik