BauindustrieSchweizer Baugewerbe verzeichnet Umsatzplus und steigende Aufträge
SDA
26.11.2025 - 11:05
Die Aussichten für Schweizer Baufirmen haben sich wieder aufgehellt. (Symbolbild)
Keystone
Die Schweizer Baufirmen haben im dritten Quartal mehr Umsatz erzielt als im Vorjahreszeitraum. Auch die Aussichten für die kommenden Quartale bleiben dank eines höheren Auftragseingangs positiv.
Keystone-SDA
26.11.2025, 11:05
SDA
Von Juli bis September stiegen die Umsätze auf 6,7 Milliarden Franken, wie der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) am Mittwoch mitteilte. Das entspricht einem Zuwachs von 4,8 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode.
Starker Wohnungsbau
Das Plus ist vor allem der Sparte Wohnungsbau zu verdanken, wo die Umsätze seit Mitte Jahr um kräftige 9 Prozent auf 3,4 Milliarden Franken zulegten. Als Gründe nennt der Verband die höheren Angebotsmieten und die jüngsten Zinssenkungen. Insgesamt dürften in diesem Jahr 44'000 neue Wohnungen gebaut werden.
Auch im Tiefbau zeigt sich im dritten Quartal eine Trendwende. So stieg der Umsatz nach zwei rückläufigen Quartalen wieder um 3,8 Prozent auf 3,3 Milliarden Franken an.
Ausblick zuversichtlich
Mit Blick auf die kommenden Monate zeigt sich der Verband zuversichtlich: So sind die Auftragseingänge per Ende September um 3,3 Prozent auf 17,9 Milliarden Franken gestiegen. Auch der Bauindex, der saisonbereinigten Umsatz prognostiziert, habe im Schlussquartal 2025 erstmals seit zwei Jahren wieder die Marke von 100 Punkten überschritten.
Für das kommende Jahr rechnet der SBV denn auch trotz konjunktureller Unsicherheiten mit einem Umsatzplus von 1,9 Prozent. Der Aufschwung im Wohnungsbau dürfte anhalten, während auch der Tiefbau positive Impulse liefern könnte. Allerdings dürften hohe Baukosten und rückläufige Gesuche den Aufschwung im Jahresverlauf bremsen.
Juso-Erbschaftssteuerinitiative ist am Ständemehr gescheitert
In der Schweiz wird es vorderhand keine nationale Erbschaftssteuer zugunsten des Klimas geben. Die Juso-Volksinitiative «für eine Zukunft» ist gemäss Angaben des Bundesamts für Statistik (BFS) am Ständemehr gescheitert. Applaus gab es bei den Abstimmungssiegern aber auch bei den Verlierern, der Juso. «Wir haben es geschafft, über ein Jahr über unsere grössten Krisen zu sprechen», so die Juso-Präsidentin Mirjam Hostetmann.
30.11.2025
Ifo-Index sinkt – «Deutsche Wirtschaft zweifelt an baldiger Erholung»
STORY: Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich überraschend wieder verschlechtert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank im November um 0,3 auf 88,1 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 9000 Führungskräften mitteilte. Ökonomen hatten hingegen mit einem Mini-Anstieg auf 88,5 Zähler gerechnet. «Die Unternehmen haben doch länger erwartet, dass im kommenden Jahr durch das viele Geld, das die Politik sich leiht und unter die Leute bringt, dass da ein Aufschwung kommt, und man hat ausserdem erwartet, dass die neue Bundesregierung Reformen verabschiedet im Herbst über die Schulden hinaus. Und jetzt gibt es doch eine gewisse Skepsis, ob das was wird. Erstmal sieht man, dass nach den Plänen, die wir derzeit haben, das zusätzlich aufgenommene Geld teilweise gar nicht in zusätzliche Investitionen fliesst, sondern Haushaltslöcher stopft. Das ist nicht gut. Und die Reformen bleiben aus oder weisen sogar in die falsche Richtung, wenn wir etwa an die Rentenreform denken, die treibt ja die Kosten für künftige Bundeshaushalte in die Höhe. Das heisst, höhere Steuern, möglicherweise auch höhere Beitragssätze in der Rentenversicherung, und da sagt die Wirtschaft, das hilft uns nicht.» Mit Blick auf den Streit um die Rentenreform forderte Fuest die Beteiligten auf, noch mal nachzudenken. «Die Renten müssen dauerhaft langsamer steigen als die Löhne. Das gilt auch für die Pensionen, da haben wir ähnliche Probleme, und entsprechend sollte sich die Politik verhalten, aber derzeit weitet die Politik eher die Rentenleistung aus und sie steuert damit in die falsche Richtung. Deshalb haben wir eben gefordert, das gesamte Paket nochmal zurückzuziehen. Es soll ja eine Rentenkommission geben, die sollte man mal anhören und dann solide entscheiden.» Nach einem Schrumpfen im Frühjahr und einer Stagnation im Sommer dürfte die deutsche Wirtschaft im laufenden Schlussquartal 2025 nach Einschätzung der Bundesbank wieder leicht wachsen. Ein spürbares Anziehen der Konjunktur erwarten Fachleute aber erst für das kommende Jahr.
24.11.2025
Vogelgrippe: Was Haustierbesitzer jetzt beachten sollten
Laut dem deutschen Friedrich-Loeffler-Institut ist es auch möglich, dass sich Säugetiere mit dem Virus infizieren. Besonders Freigänger-Katzen sind gefährdet.
15.11.2025
Juso-Erbschaftssteuerinitiative ist am Ständemehr gescheitert
Ifo-Index sinkt – «Deutsche Wirtschaft zweifelt an baldiger Erholung»
Vogelgrippe: Was Haustierbesitzer jetzt beachten sollten