TourismusSchweizer Hotels auch im Oktober besser gebucht
SDA
24.11.2025 - 14:26
Schweizerinnen und Schweizer sorgten im Oktober für ein Übernachtungsplus in den Hotels. (Archivbild)
Keystone
Die Schweizer Hotellerie hat im Oktober mehr Gäste beherbergt als im Vorjahr. Gemäss der zweiten Schätzung des Bundesamts für Statistik (BFS) vom Montag nahm die Zahl der Logiernächte um 4,3 Prozent zu.
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24.11.2025, 14:26
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Die aktualisierten Zahlen liegen damit leicht über der ersten Schätzung von vergangener Woche, als das BFS erst von einem Plus von 4,1 Prozent ausgegangen war. Damit setzt sich der positive Trend der Vormonate fort.
Das Wachstum wurde insbesondere von den inländischen Gästen getragen: Schweizerinnen und Schweizer sorgten im wettermässig «goldenen Oktober» für 6,1 Prozent mehr Übernachtungen als noch vor einem Jahr.
Mehr Gäste aus China
Bei den Gästen aus dem Ausland waren es im Oktober lediglich 2,4 Prozent mehr Logiernächte. Einen starken Zuwachs gab es bei Reisenden aus China (+13,9 Prozent). Bei den Gästen aus den USA betrug das Plus 5,0 Prozent.
Auch aus Europa kamen mehr Touristen in die Schweiz (+2,1 Prozent). Beim grössten europäischen Herkunftsmarkt Deutschland waren es 1,4 Prozent mehr. Beim Vereinigten Königreich (+7,5 Prozent) und bei Frankreich (+3,5 Prozent) fielen die Zuwächse derweil höher aus. Dagegen kamen aus den Niederlanden (-11,7 Prozent) deutlich weniger Gäste.
Weiter auf Rekordkurs
Von Januar bis Ende September hatte die Branche bereits 34,4 Millionen Übernachtungen (+1,9 Prozent) registriert. Mit den nun veröffentlichten Oktober-Zahlen liegt die Hotellerie vor dem Auftakt zur Wintersaison auf Kurs, den Rekord von 42,8 Millionen Übernachtungen aus dem Vorjahr erneut zu übertreffen.
Die definitiven und absoluten Werte für Januar bis Oktober werden am 8. Dezember publiziert.
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STORY: Bundesaussenminister Johann Wadephul hat bei seinem nachgeholten Besuch in Peking nach eigenen Angaben in Wirtschaftsfragen Fortschritte verbuchen können. Unter anderem äusserte er sich dort am Montag zum Thema Versorgung Deutschlands und Europas mit den Seltenen Erden. O-Ton Johann Wadephul (CDU), Bundesaussenminister: «Es ist gut, dass so ein substanzieller Kontakt stattfinden kann. Es waren heute offene und intensive Gespräche; Gespräche, die dazu da sind, immer wieder auszuloten, wie man gerade bei schwierigen Fragen vorankommen kann. Wir haben gute, konstruktive Gespräche geführt.»://: «Wir Europäer wollen wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China. Wir scheuen auch keinen Wettbewerb, aber dieser muss auf Regeln basieren und fair sein. Wir hören, dass die chinesische Seite durchaus Verständnis hierfür hat. Wir wissen, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern müssen. Aber unsere chinesischen Gesprächspartner wissen auch, dass die Europäische Kommission die Wettbewerbsbedingungen genau beobachtet und sich auch immer vorbehalten muss, selbst aktiv zu werden.»://: «Es ist gut zu hören, dass dies auch im chinesischen Interesse ist. Man will einander ein verlässlicher Handelspartner und ein verlässlicher Wirtschaftspartner sein und auch als ein solcher gelten. Und es ist auch gut, von chinesischer Seite zu hören, dass man sich besonderen Engpässen auf deutscher und europäischer Seite mit besonderer Priorität widmen will.»://: «China hat versichert, dass man sehr konstruktiv an die Prüfung dieser Anträge herangehen wird und dass es keinerlei Bestrebungen gibt, gerade deutsche Unternehmen hier mit grösseren Problemen zu belasten. Das halte ich für eine gute Zusage und ermutige jetzt die deutsche Wirtschaft, hier jetzt konkret in die Beantragung hineinzugehen.»://: «Wir wollen Handelsbarrieren abbauen, aber das setzt voraus, dass auch China hier Massnahmen ergreift, die die Effekte der Überproduktion in Europa nicht zu stark werden lassen.» Bei Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine habe er hingegen keine nennenswerten Zugeständnisse der chinesischen Führung erhalten.
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