Weltweit auf Rang 3Schweizer Konzerne bei Forschungsausgaben in Spitzengruppe
SDA
12.5.2026 - 07:53
Der Pharmakonzern Roche mit Sitz in Basel zählt weltweit zu den Top-Unternehmen, wenn es um Forschungsausgaben geht. (Archivbild)
Keystone
Schweizer Grosskonzerne haben 2025 im internationalen Vergleich besonders intensiv in Forschung und Entwicklung investiert. Gemessen am Anteil der Forschungsausgaben am Umsatz belegte die Schweiz bei den Top-500-Unternehmen weltweit Rang 3 hinter Holland und den USA.
Keystone-SDA
12.05.2026, 07:53
12.05.2026, 08:28
SDA
Dies geht aus einer Studie der Prüfungs- und Beratungsfirma EY Schweiz vom Dienstag hervor. Die 14 erfassten Schweizer Unternehmen erreichten demnach eine durchschnittliche Forschungsintensität von 8,4 Prozent. Bei US-Unternehmen lag die Kennzahl im Durchschnitt bei 9,2 Prozent, bei europäischen Unternehmen lediglich bei 6,7 Prozent.
US-Unternehmen hätten ihre Forschungs- und Entwicklungsausgaben erneut stärker erhöht als die europäische Konkurrenz, so EY. Damit gehe die Schere zwischen den USA und Europa weiter auseinander. Spitzenreiter in der intensiven Forschung sind weiterhin klar die Pharmakonzerne.
Insgesamt investierten Schweizer Konzerne im vergangenen Jahr 34 Milliarden Euro in Innovationen. Damit belegte die Schweiz bei den absoluten Ausgaben Rang 6 weltweit.
Zu den grössten Forschungsinvestoren weltweit zählen weiterhin die beiden Basler Pharmakonzerne Roche und Novartis. Roche belegte mit Forschungs- und Entwicklungsausgaben von 14,3 Milliarden Euro weltweit Rang 8, Novartis kam mit 9,9 Milliarden auf Platz 18.
Weltweit erhöhten die 500 Unternehmen mit den höchsten Forschungs- und Entwicklungsausgaben ihre Budgets 2025 um 9,4 Prozent, obwohl die Umsätze nur um 4,7 Prozent stiegen. Besonders stark legten die US-Konzerne zu, deren Investitionen um 12 Prozent in die Höhe schossen. Europäische Unternehmen erhöhten ihre Forschungsbudgets dagegen nur um rund 5 Prozent, obwohl ihre Umsätze stagnierten.
Angeführt wird das weltweite Ranking weiterhin von US-Technologiekonzernen. Der Onlineversandhändler Amazon investierte laut der Studie umgerechnet 96,2 Milliarden Euro in Innovationen, gefolgt von der Google-Mutter Alphabet und dem Facebook-Konzern Meta. EY sieht darin auch einen Effekt des starken Investitionsschubs rund um Künstliche Intelligenz (KI).
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik