AutoindustrieSchweizer Neuwagenmarkt legt wieder zu
sta
2.2.2022 - 09:27
Die Anzahl neu zugelassener Autos in der Schweiz und in Liechtenstein ist im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat wieder leicht gestiegen. Das ist das erste Plus seit fünf Monaten. Besonders Elektro- und Hybridautos waren gefragt. (Archivbild)
Keystone
Die Anzahl neu zugelassener Autos in der Schweiz und in Liechtenstein ist im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat wieder leicht gestiegen. Die Anzahl Neuimmatrikulationen liegt aber immer noch unter dem Niveau von vor der Krise.
Keystone-SDA, sta
02.02.2022, 09:27
02.02.2022, 09:47
SDA
Konkret wurden mit 15'899 Immatrikulationen im Januar gegenüber dem Vorjahreswert 5,1 Prozent mehr Autos neu zugelassen. Im Vergleich zu vor der Pandemie liege diese Zahl noch deutlich hinter dem langjährigen Januar-Durchschnitt von knapp 20'000 neuen Personenwagen zurück, teilte der Importverband Auto Schweiz am Mittwoch mit.
«Die Chipkrise ist noch lange nicht überwunden», fasste Verbandssprecher Christoph Wolnik den Jahresauftakt am Schweizer Automarkt zusammen. Nach wie vor sei die Nachfrage deutlich grösser als das Fahrzeugangebot, was sich ebenfalls auf die Lieferfristen negativ auswirke. Optimistisch stimme aber, dass es erste Monatszuwachs im Vergleich zum Vorjahreswert seit August 2021 sei.
Mittlerweile sei zudem fast jedes zweite neu zugelasse Auto mit einem Hybrid-, Elektro-, Gas- oder Brennstoffzellenantrieb ausgestattet. Im Januar 2021 lag dieser Wert erst bei 35,4 Prozent.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
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