Strenge Strafen gefordertSchweizer Zoll ermittelt über 200 Tonnen geschmuggeltes Fleisch
SDA
11.3.2025 - 12:24
Die Schweizer Zollbehörden haben im vergangenen Jahr über 200 Tonnen illegal eingeführtes Fleisch ermittelt. (Archivbild)
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Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit hat 2024 rund 208 Tonnen geschmuggeltes Fleisch an Grenzübergängen abgefangen. Dieses wurde grösstenteils gewerbsmässig in die Schweiz geschmuggelt.
Keystone-SDA
11.03.2025, 12:24
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Der Fleischschmuggel in die Schweiz erfolgt oft mit Privatfahrzeugen, um Zölle zu vermeiden.
In den letzten drei Jahren wurden über 500 Tonnen Fleisch illegal eingeführt.
Schwere Delikte können mit hohen Strafen geahndet werden.
Der Schmuggel erfolgte häufig in kleineren Sendungen, die mit Privatfahrzeugen oder kleinen Lieferwagen – teilweise ungekühlt – in die Schweiz gebracht werden, wie das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Dienstag mitteilte.
Die Schmuggler versuchten im Ausland günstig produzierte Fleischwaren ohne Entrichtung der anfallenden Zölle und Einfuhrsteuern in die Schweiz zu transportieren und vor Ort zu Schweizer Preisen zu verkaufen. Die Bekämpfung des Fleischschmuggels sei wirtschaftlich und gesundheitlich relevant, so das BAZG.
Über die letzten drei Jahre seien mehr als 500 Tonnen Fleisch in die Schweiz geschmuggelt worden, hiess es weiter. Schwere Delikte können mit hohen Bussen und Freiheitsstrafen bestraft werden. Ausländische Täter können des Landes verwiesen werden.
Irreguläre Migration nimmt ab
2024 habe das BAZG insgesamt rund 23,7 Milliarden Franken eingenommen, was in etwa den Einnahmen aus dem Vorjahr entspreche. Mit diesen Einnahmen aus verschiedenen Steuern und Abgaben, darunter etwa der Mehrwertsteuer und der Mineralölsteuer, trage das BAZG zu rund einem Drittel der gesamten Bundeseinnahmen bei.
Im vergangenen Jahr stellte das BAZG über 29'000 Fälle von rechtswidrigen Aufenthalten fest. Im Vorjahr seien es mit über 50'000 noch deutlich mehr gewesen. Die meisten irregulären Migrantinnen und Migranten kamen aus Syrien, gefolgt von Menschen mit afghanischer und türkischer Staatszugehörigkeit, wie es weiter hiess.
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