TourismusSeilbahnen mit sehr gutem Start in den Sommer
jb
6.7.2023 - 11:41
Die Schweizer Seilbahnen fokussieren sich stärker auf einen Ganzjahresbetrieb. (Symbolbild)
Keystone
Die Seilbahnen sind mit viel Schwung in den Sommer gestartet. Sowohl die Gästeanzahl als auch der Umsatz im Personentransport liegen deutlich über den Ergebnissen der letzten Jahre.
Keystone-SDA, jb
06.07.2023, 11:41
SDA
Die Zahl der Gäste habe im Mai und Juni um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugenommen, teilte der Verband Seilbahnen Schweiz (SBS) am Donnerstag anhand einer Erhebung bei 60 Mitgliedern aus dem gesamten Land mit. Der Umsatz sei gar um 19 Prozent gestiegen. Dies sei ein ausgezeichneter Start in den Sommer.
«Wandern und Aktivitäten im Freien freuen sich in der Schweiz über immer grössere Beliebtheit und so gelingt es den Schweizer Bergbahnen, dank angepasstem Angebot auch in der warmen Jahreszeit immer mehr Gäste anzuziehen», erklärte Verbandsdirektor Berno Stoffel.
Umsatzsprung in der Zentralschweiz
Das stärkste Wachstum gab es in der Zentralschweiz. Dort kletterte die Gästezahl um ein Viertel, während der Umsatz gar um 63 Prozent in die Höhe schoss. Im Wallis legten die Passagierzahlen um 20 Prozent zu, der Umsatz um 27 Prozent. Auch im Berner Oberland freuten sich die Seilbahnen über gut ein Viertel mehr Reisende, während der Umsatz mit einem Plus von 12 Prozent allerdings unterdurchschnittlich blieb.
Auch in den Waadtländer und Freiburger Alpen seien die Zahlen höher ausgefallen, hiess es. Besonders interessant sei, dass der Zugewinn an Gästen auch Regionen betreffe, die in der Vergangenheit vor allem auf den Wintertourismus ausgerichtet gewesen seien.
Im Gegensatz dazu ging in der Ostschweiz und im Tessin die Gästeanzahl etwas zurück, wobei Im Tessin der Umsatz um 14 Prozent tauchte. In Graubünden fiel die Passagierzahl um 10 Prozent.
Weit über dem langjährigen Schnitt
«Noch erfreulicher für die Schweizer Seilbahnbranche ist ein Blick auf den 5-Jahresdurchschnitt. Verglichen mit den Daten der letzten fünf Jahre ist in der gesamten Schweiz die Anzahl an Gästen bei den Seilbahnen um mehr als ein Drittel gestiegen», schrieb der Verband.
Hier verzeichneten alle analysierten Regionen ein deutliches Plus. Dabei sei die Zunahme in den Waadtländer und Freiburger Alpen (+67%) sowie im Wallis (+55%) am grössten ausgefallen.
Die Schweizer Bergbahnen würden ihren Fokus vermehrt auf einen Ganzjahresbetrieb legen. Damit seien sie auf dem richtigen Weg, erklärte Verbandsdirektor Stoffel.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik