Signa-PleiteSigna-Marken und -Domains kommen unter den Hammer
SDA
22.12.2025 - 09:31
Die Marke "Signa" wird derzeit für einen Startpreis von 5000 Euro versteigert. (Archivbild)
Keystone
Im Zuge der Insolvenz der Signa Holding werden nun auch Markenrechte und Internet-Domains aus dem Signa-Umfeld versteigert. Das teilte das Auktionshaus Aurena am Montag mit.
Keystone-SDA
22.12.2025, 09:31
SDA
Unter den angebotenen Marken finden sich etwa «Signa» (Rufpreis 5000 Euro), «Signa Holding» (1200 Euro) und «Signa Development» (200 Euro) samt dazugehöriger Domains. Daneben umfasst die Auktion laut Aurena auch Marken und Domains zu Immobilienprojekten, darunter «An der Hauptwache» (Frankfurt), «The Heritage» (Düsseldorf), «Zwei hoch Fünf» (Stuttgart) oder «Villa Eden» am Gardasee. Insgesamt kommen 179 Positionen unter den Hammer.
Versteigert werden auch Domain-Konvolute rund um Karstadt und den Hamburger Elbtower sowie «Villa Ansaldi». Zudem werden einzelne Domains wie «ohnebenko.com» oder «nichtmitbenko.de» angeboten. Gebote sind bereits möglich, die Zuschläge erfolgen am 16. Januar.
Mitbieten kann nach einmaliger Registrierung laut Aurena grundsätzlich jeder – Firmen wie Privatpersonen. Im Zuge der Signa- und Benko-Insolvenzen waren in den vergangenen Monaten bereits wiederholt Gegenstände aus dem Umfeld des Firmennetzwerks versteigert worden – von Büroausstattung bis hin zu Inventar aus Immobilien.
Die Holding des verschachtelten Immobilien- und Handelskonzern Signa des Ex-Milliardärs René Benko war im November 2023 in die Insolvenz geschlittert. Davon war unter anderem auch das Schweizer Warenhaus Globus betroffen.
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump
Washington, 12.01.2026: Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Chef der US-Notenbank eskaliert. Jerome Powell weist strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine drohende Anklage als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Federal Reserve zurück.
Powell soll im Zusammenhang mit der mehrjährigen Sanierung von Gebäuden der Zentralbank in Washington vor dem Senat Falschaussagen gemacht haben, so der Vorwurf.
Der Fed-Chef sieht darin allerdings nur einen Vorwand:
O-Ton Jerome Powell, Chef der US-Notenbank
«Es geht darum, ob die Fed die Zinssätze weiterhin auf Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Gegebenheiten festlegen kann – oder ob die Geldpolitik stattdessen von politischem Druck oder Einschüchterung bestimmt wird.»
Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren wirft Trump eine «korrupte Übernahme» der Zentralbank vor. Warum Trumps Justizministerium ausgerechnet jetzt gegen Powell vorgeht, ist unklar. Dessen Amtszeit endet ohnehin im Mai. Trump will noch im Januar seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge auf dem Chefposten der Federal Reserve bekanntgeben.
12.01.2026
Ifo-Präsident fordert «Frühling der Reformen»
STORY: Das Münchener Ifo-Institut hat seine Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft herabgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt werde im kommenden Jahr um 0,8 Prozent und 2027 um 1,1 Prozent wachsen, sagten die Münchner Forscher am Donnerstag voraus. Im September waren sie noch von 1,3 und 1,6 Prozent ausgegangen. Die deutsche Wirtschaft passe sich dem Strukturwandel nur langsam und kostspielig an, hiess es zur Begründung. Zusätzlich würden Unternehmen und Neugründungen durch bürokratische Hürden und eine veraltete Infrastruktur behindert. Auch die US-Handelspolitik belastet die deutsche Exportwirtschaft demnach weiter spürbar. Die geplanten staatlichen Investitionen aus den Sondervermögen Infrastruktur und Verteidigung sowie weitere Entlastungen für Unternehmen und Verbraucher wirken dem Ifo-Institut zufolge nur verzögert. Ifo-Präsident Clemens Fuest fordert von der Bundesregierung nun einen «Frühling der Reformen». O-Ton Clemens Fuest, Ifo-Präsident: «Ja, der Herbst der Reform hat leider in die falsche Richtung gesteuert. Was gemeint war, das waren ja Reformen, die das Wachstum stärken. Was wir bekommen haben, das sind überwiegend Reformen, die das Wachstum schwächen, zum Beispiel die Rentenreform, die einfach nur bedeutet, dass wir künftig höhere Steuern werden zahlen müssen. Das ist nicht der richtige Weg. Also, wir brauchen jetzt einen Frühling der Reformen, die in die richtige Richtung steuern.» Ansetzen sollte die Regierung bei Arbeitsmarkt, Investitionen und Bildung, so Fuest. Überflüssige Regulierung und Berichtspflichten müssten abgebaut werden. Helfen könne auch ein flexibleres Arbeitsmarktrecht. Für hochqualifizierte Arbeitskräfte sei ein weniger rigider Kündigungsschutz notwendig, damit neue Unternehmen auch mal Dinge ausprobieren und Leute einstellen könnten.
11.12.2025
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
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