BahnSimplontunnel-Sanierung führt zu Einschränkungen im Zugverkehr
hkl, sda
27.1.2025 - 15:54
Das Nordportal des Simplontunnels in Brig. (Archivbild)
Keystone
Der Simplon-Eisenbahntunnel zwischen dem Wallis und Italien wird während der nächsten vier Jahre renoviert. Die erste Bauetappe beginnt Anfang Februar und dauert bis Ende Juli. Die Bauarbeiten wirken sich insbesondere auf den Fahrplan des BLS-Autoverlads aus.
Keystone-SDA, hkl, sda
27.01.2025, 15:54
SDA
Statt im 1,5-Stundentakt verkehren die Autoverladezüge wischen Brig VS und Iselle (I) im 2-Stundentakt, wie die SBB und die BLS am Montag mitteilten. Die Regioexpress-Züge zwischen Brig und Domodossola verkehren indes mehrheitlich fahrplanmässig alle zwei Stunden. Die Bahnunternehmen bitten Reisende, den Online-Fahrplan zu konsultieren.
Die Oströhre des Simplontunnels muss laut SBB und BLS auf der gesamten Länge von knapp 20 Kilometern saniert werden. Dabei werden Teile des Gewölbes instandgesetzt, und die Entwässerung wird optimiert.
Die Arbeiten finden von 2025 bis 2028 jedes Jahr jeweils über einen Zeitraum von sechs Monaten statt. Sie würden mit den Arbeiten in anderen Schweizer Tunneln abgestimmt, sodass ein Mindestangebot an Personen- und Güterzügen durch die Alpen sichergestellt sei, heisst es in der Medienmitteilung weiter.
Weniger Züge nach Mailand
Auch zwischen Domodossola und Mailand in Italien wird an der Eisenbahninfrastruktur gearbeitet. Vom 8. Juni bis 27. Juli sowie vom 31. August bis 12. September ist die Strecke zwischen Domodossola und Mailand ganz für den Zugverkehr gesperrt.
Dadurch fallen alle Eurocity-Züge zwischen Domodossola und Mailand aus. Ein Ersatzkonzept mit Bussen wird laut SBB erarbeitet. Zudem verkehren ganzjährig unter der Woche pro Richtung anstelle von vier je nur drei Eurocity-Züge Basel-Bern-Mailand sowie Genf-Brig-Mailand.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
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Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
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