30 Prozent weniger Kapazität Technische Störung bei Fluglotsen – Verspätungen in Zürich

SDA

22.4.2026 - 04:41

Wegen eines technischen Problems müssen die Fluglotsen auf ein manuelles Verfahren zurückgreifen. Das benötigt laut der Flugsicherung Skyguide mehr Zeit. (Archivbild)
Wegen eines technischen Problems müssen die Fluglotsen auf ein manuelles Verfahren zurückgreifen. Das benötigt laut der Flugsicherung Skyguide mehr Zeit. (Archivbild)
Bild: Keystone

Skyguide hat die Anflugkapazität am Flughafen Zürich am Mittwoch ab Betriebsbeginn vorsorglich um 30 Prozent reduziert. Im Laufe des Vormittags will die Flugsicherung über den weiteren Verlauf informieren.

Keystone-SDA

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  • Die Flugsicherung Skyguide hat die Anflugkapazität am Flughafen Zürich am Mittwoch ab Betriebsbeginn vorsorglich um 30 Prozent reduziert.
  • Grund: Ein technisches Problem im Kontrollzentrum von Skyguide in Dübendorf beeinträchtigt die Darstellung einzelner Flüge im Landeanflug auf Zürich.
  • Im Laufe des Vormittags will Skyguide über den weiteren Verlauf informieren.

Die Flugsicherung Skyguide hat wegen eines technischen Problems die Anflugkapazität am Flughafen Zürich ab Betriebsbeginn am Mittwoch vorsorglich um 30 Prozent reduziert. Verspätungen sind laut dem Flughafen deshalb nicht ausgeschlossen.

Annullationen habe es aufgrund der Störung bislang keine gegeben, teilte eine Sprecherin des Flughafens Zürich am Mittwoch kurz vor 6 Uhr auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Passagiere würden durch ihre Fluggesellschaften über den Status ihrer Flüge informiert. Die Sprecherin ergänzte, dass die Kapazität wegen der Bise ohnehin reduziert sein werde.

Das technische Problem trat laut Skyguide im Kontrollzentrum in Dübendorf ZH auf. Ein System, das die Fluglotsen bei der Führung der ankommenden Flugzeuge unterstütze, zeige Maschinen mit grösseren Verspätungen nicht zuverlässig an, schrieb Skyguide in der Nacht auf Mittwoch. Die Lotsen würden die betroffenen Flüge stattdessen mit einem bewährten manuellen Verfahren übergeben. Das benötige mehr Zeit. Die Sicherheit sei jederzeit gewährleistet.

Die Techniker der Flugsicherung arbeiten laut Mitteilung an der Behebung des Problems. Im Laufe des Vormittags will Skyguide über den weiteren Verlauf informieren.