MedizinaltechnikSonova verkauft Geschäft von Sennheiser schon wieder
SDA
23.3.2026 - 08:05
Der Hörsystemspezialist Sonova stellt sich künftig schlanker auf. Im Rahmen eines Strategieupdates kündigt das Unternehmen aus Stäfa an, sich von seinem Audiogeschäft für Endkunden trennen zu wollen.
Keystone
Sonova fokussiert sich auf sein Kerngeschäfte mit Hörgeräten und Cochlea-Implantaten. Das Audiogeschäft für Endkunden soll daher verkauft werden. Zu diesem gehören auch die Aktivitäten der Firma Sennheiser, die Sonova gerade erst vor vier Jahren gekauft hatte.
Keystone-SDA
23.03.2026, 08:05
SDA
Sonova wolle sich klarer ausrichten, teilte der Konzern aus Stäfa ZH am Montag mit. Das zum Verkauf ausgeschriebene Consumer-Hearing-Geschäft operiert unter der Marke Sennheiser und ist im Grunde der Konsumenten-Elektronik-Bereich des Konzerns. Es beinhaltet also alles, was sich nicht direkt an Patienten mit Hörlösungen, sondern an normale Endkunden richtet.
Die Sparte umfasst Audio-Produkte wie Premium-Kopfhörer, True-Wireless-Earbuds, Audiophile High-End-Geräte und Soundbars. Auch dazu gehören «Hörlösungen light» (sogenannte Hearables), die etwa Sprache in lauter Umgebung verbessern, aber noch keine klassischen Hörgeräte sind.
Man sei bemüht, «den bestmöglichen Eigentümer» zu finden, erklärte Sonova weiter. Sonova hatte die Division mit dem Kauf der für ihre Kopfhörer berühmten Firma Sennheiser im Jahr 2022 neu etabliert und danach ausgebaut. Ziel war es, Kunden früher in der «Hörreise» abzuholen und langfristig ins Hörgerätegeschäft zu führen.
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und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
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Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
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Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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