USAStaatsanwältin stellt Ermittlungen gegen Fed-Chef Powell ein
SDA
24.4.2026 - 17:40
ARCHIV – US-Staatsanwältin Jeanine Pirro kündigt bei einem Auftritt eine Scam Center Strike Force an, die gegen Krypto-Anlagebetrüger vorgehen soll. Foto: Cliff Owen/FR170079 AP/dpa
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Die Ermittlungen gegen US-Notenbankchef Jerome Powell wegen angeblich ausschweifender Renovierungskosten an der Federal Reserve (Fed) haben erst einmal ein Ende. Die Bezirksstaatsanwältin Jeanine Pirro, die als Verbündete von US-Präsident Donald Trump gilt, wies nach eigenen Angaben ihre Behörde an, die Untersuchungen einzustellen. Zugleich betonte sie im Netzwerk X, erneut strafrechtliche Ermittlungen aufzunehmen, «sollten die Fakten dies rechtfertigen».
Keystone-SDA
24.04.2026, 17:40
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Mitte Januar war Powell in einem äusserst ungewöhnlichen Schritt an die Öffentlichkeit getreten und hatte die Ermittlungen gegen ihn publik gemacht. Eine drohende Anklage ordnete er als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Federal Reserve ein.
«Die Drohung mit einer Anklage ist eine Folge davon, dass die Federal Reserve die Zinssätze nach bestem Wissen und Gewissen im öffentlichen Interesse festlegt und nicht den Präferenzen des Präsidenten folgt», sagte Powell.
Seit geraumer Zeit pocht Trump darauf, dass die Fed den Leitzins senkt – in den vergangenen zwei Sitzungen blieb dieser aber stabil. Trump fiel vor allem im vergangenen Jahr durch zahlreichen Beschimpfungen und Entlassungsdrohungen gegen Powell auf.
Ausschuss muss noch nominierten Fed-Chef absegnen
Das Statement kommt zu einer Zeit, in der sich der Bankenausschuss des Senats mit dem nominierten Nachfolger von Powell, dem früheren Fed-Vorstandsmitglied Kevin Warsh, beschäftigt. Kritiker befürchten, dass der von Trump vorgeschlagene Kandidat die Unabhängigkeit der wichtigsten Zentralbank der Welt untergraben könnte. Warsh versichert, objektiv handeln zu wollen. Die US-Notenbank ist eine dem Kongress verpflichtete unabhängige Institution.
So hatte etwa der einflussreiche republikanische Senator Thom Tillis nach Bekanntwerden der Ermittlungen angekündigt, dass er nicht für Trumps Kandidaten für die Notenbank stimmen werde, bis die Angelegenheit geklärt sei. Powells Amtszeit an der Fed-Spitze endet im Mai. Sollte bis dahin kein Nachfolger gefunden sein, will er eventuell übergangsweise die Fed weiterführen.
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Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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