AutoindustrieStimmung in der deutschen Automobilindustrie verschlechtert sich
SDA
3.12.2025 - 10:58
Die Stimmung in der deutschen Automobilindustrie hat sich klar eingetrübt. (Archivbild)
Keystone
Die Stimmung in der kriselnden deutschen Automobilindustrie hat sich dem Ifo-Institut zufolge im November erheblich verschlechtert. «Nach einem starken Anstieg im Oktober fiel der Geschäftsklimaindex der Autoindustrie im November deutlich.
Keystone-SDA
03.12.2025, 10:58
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Konkret sank der Index auf minus 20,0 Punkte, nach minus 13,4 Punkten im Oktober», teilte das Institut in München mit. Der Rückgang lasse sich auf pessimistischere Geschäftserwartungen zurückführen.
Denn laut Ifo bewerteten die Unternehmen der deutschen Autoindustrie ihre Geschäftslage im November besser als noch im Oktober. Ihre Erwartungen für die nächsten Monate sind aber deutlich schlechter – der Indikator ging von minus 4,6 Punkten im Oktober auf minus 23 Punkte im November nach unten.
«Dieses Auf und Ab im Geschäftsklima spiegelt die sehr hohe und steigende wirtschaftspolitische Unsicherheit in Deutschland und weltweit wider», sagte Ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl laut Mitteilung zu den Zahlen.
Starke Schwankungen seit dem Sommer
Seit Mitte des Jahres schwankt das Geschäftsklima stark. Zuvor hatte es gut ein halbes Jahr konstant unter minus 30 Punkten gelegen – also deutlich schlechter als aktuell. Im Juli und August zog es dann vorübergehend auf nur noch minus 16,1 an, um seither abwechselnd zu steigen und zu fallen.
Im Laufe des Tages werden die Neuzulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes für November erwartet. In den Monaten Januar bis Oktober wurden in Deutschland 2,5 Prozent weniger Autos neu zugelassen als im Vorjahreszeitraum.
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STORY: Bundesaussenminister Johann Wadephul hat bei seinem nachgeholten Besuch in Peking nach eigenen Angaben in Wirtschaftsfragen Fortschritte verbuchen können. Unter anderem äusserte er sich dort am Montag zum Thema Versorgung Deutschlands und Europas mit den Seltenen Erden. O-Ton Johann Wadephul (CDU), Bundesaussenminister: «Es ist gut, dass so ein substanzieller Kontakt stattfinden kann. Es waren heute offene und intensive Gespräche; Gespräche, die dazu da sind, immer wieder auszuloten, wie man gerade bei schwierigen Fragen vorankommen kann. Wir haben gute, konstruktive Gespräche geführt.»://: «Wir Europäer wollen wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China. Wir scheuen auch keinen Wettbewerb, aber dieser muss auf Regeln basieren und fair sein. Wir hören, dass die chinesische Seite durchaus Verständnis hierfür hat. Wir wissen, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern müssen. Aber unsere chinesischen Gesprächspartner wissen auch, dass die Europäische Kommission die Wettbewerbsbedingungen genau beobachtet und sich auch immer vorbehalten muss, selbst aktiv zu werden.»://: «Es ist gut zu hören, dass dies auch im chinesischen Interesse ist. Man will einander ein verlässlicher Handelspartner und ein verlässlicher Wirtschaftspartner sein und auch als ein solcher gelten. Und es ist auch gut, von chinesischer Seite zu hören, dass man sich besonderen Engpässen auf deutscher und europäischer Seite mit besonderer Priorität widmen will.»://: «China hat versichert, dass man sehr konstruktiv an die Prüfung dieser Anträge herangehen wird und dass es keinerlei Bestrebungen gibt, gerade deutsche Unternehmen hier mit grösseren Problemen zu belasten. Das halte ich für eine gute Zusage und ermutige jetzt die deutsche Wirtschaft, hier jetzt konkret in die Beantragung hineinzugehen.»://: «Wir wollen Handelsbarrieren abbauen, aber das setzt voraus, dass auch China hier Massnahmen ergreift, die die Effekte der Überproduktion in Europa nicht zu stark werden lassen.» Bei Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine habe er hingegen keine nennenswerten Zugeständnisse der chinesischen Führung erhalten.
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