VersicherungenSwiss Life bleibt nach neun Monaten im Wachstumsmodus
SDA
12.11.2025 - 07:17
Die Swiss Life ist sowohl im Versicherungs- als auch im Gebührengeschäft weitergewachsen. In den ersten neun Monaten sind dem Finanzkonzern derweil in der Vermögensverwaltung Neugelder in Milliardenhöhe zugeflossen. (Archivbild)
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Die Swiss Life ist im laufenden Jahr sowohl im Versicherungs- als auch im Gebührengeschäft weitergewachsen. In den ersten neun Monaten sind dem Finanzkonzern derweil in der Vermögensverwaltung Neugelder in Milliardenhöhe zugeflossen.
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12.11.2025, 07:17
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Von Januar bis September 2025 steigerte Swiss Life das Prämienvolumen im Versicherungsgeschäft um 2 Prozent auf 16,3 Milliarden Franken, wie der Konzern am Mittwoch bekanntgab. In Lokalwährungen wuchs das Volumen mit 3 Prozent nach einem Plus von 5 Prozent zur Jahresmitte.
Auf Wachstumskurs bleibt Swiss Life auch im Fee-Geschäft, wo der Konzern mit Finanzberatungen, in der Vermögensverwaltung oder mit dem Verkauf von Vorsorgeprodukten Geld verdient. Hier sind die Erträge um 2 Prozent auf 1,9 Milliarden Franken angestiegen, während währungsbereinigt ein Wachstum von 3 Prozent resultierte nach 2 Prozent im Halbjahr.
Im laufenden Jahr sind der Swiss Life in der Vermögensverwaltung für Drittkunden (TPAM) wie Pensionskassen oder Banken hohe Summen an Neugeldern zugeflossen. In der Berichtsperiode waren es 15,0 Milliarden Franken nach 3,4 Milliarden im Vorjahr. Ausserordentlich hoch waren die Zuflüsse (9,3 Milliarden) aber im Startquartal 2025, was vor allem der Lancierung neuer Index-Angebote zu verdanken war.
Erwartungen knapp erfüllt
Mit den nun vorgelegten Zahlen hat die Swiss Life die Vorgaben der Analysten knapp erreicht. Im Vorfeld hatten die Experten im Durchschnitt mit Prämieneinnahmen im Umfang von 16,4 Milliarden Franken gerechnet. Ergebnisse publiziert die Gruppe zu diesem Zeitpunkt des Jahres keine.
«Wir haben in den ersten drei Quartalen 2025 unsere positive Entwicklung fortgesetzt und sowohl das Versicherungs- als auch das Fee-Geschäft ausgebaut», wird Konzernchef Matthias Aellig in der Mitteilung zitiert. Der Konzern sei mit dem neuen Strategieprogramm 2027 «auf Kurs». Darin strebt die Gruppe unter anderem eine Eigenkapitalrendite im Bereich von 17 bis 19 Prozent an.
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STORY: Bundesaussenminister Johann Wadephul hat bei seinem nachgeholten Besuch in Peking nach eigenen Angaben in Wirtschaftsfragen Fortschritte verbuchen können. Unter anderem äusserte er sich dort am Montag zum Thema Versorgung Deutschlands und Europas mit den Seltenen Erden. O-Ton Johann Wadephul (CDU), Bundesaussenminister: «Es ist gut, dass so ein substanzieller Kontakt stattfinden kann. Es waren heute offene und intensive Gespräche; Gespräche, die dazu da sind, immer wieder auszuloten, wie man gerade bei schwierigen Fragen vorankommen kann. Wir haben gute, konstruktive Gespräche geführt.»://: «Wir Europäer wollen wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China. Wir scheuen auch keinen Wettbewerb, aber dieser muss auf Regeln basieren und fair sein. Wir hören, dass die chinesische Seite durchaus Verständnis hierfür hat. Wir wissen, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern müssen. Aber unsere chinesischen Gesprächspartner wissen auch, dass die Europäische Kommission die Wettbewerbsbedingungen genau beobachtet und sich auch immer vorbehalten muss, selbst aktiv zu werden.»://: «Es ist gut zu hören, dass dies auch im chinesischen Interesse ist. Man will einander ein verlässlicher Handelspartner und ein verlässlicher Wirtschaftspartner sein und auch als ein solcher gelten. Und es ist auch gut, von chinesischer Seite zu hören, dass man sich besonderen Engpässen auf deutscher und europäischer Seite mit besonderer Priorität widmen will.»://: «China hat versichert, dass man sehr konstruktiv an die Prüfung dieser Anträge herangehen wird und dass es keinerlei Bestrebungen gibt, gerade deutsche Unternehmen hier mit grösseren Problemen zu belasten. Das halte ich für eine gute Zusage und ermutige jetzt die deutsche Wirtschaft, hier jetzt konkret in die Beantragung hineinzugehen.»://: «Wir wollen Handelsbarrieren abbauen, aber das setzt voraus, dass auch China hier Massnahmen ergreift, die die Effekte der Überproduktion in Europa nicht zu stark werden lassen.» Bei Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine habe er hingegen keine nennenswerten Zugeständnisse der chinesischen Führung erhalten.
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