(Finanz)dienstleistungTemporärer Bremseffekt am Schweizer Immobilienmarkt
sc
16.1.2025 - 09:05
Die Preise für Eigenheime sind im Schlussquartal 2024 nur noch leicht gestiegen. Auf Jahressicht haben die Preise aber weiter klar angezogen. (Symbolbild)
Keystone
Die Preise für Eigenheime sind im vierten Quartal 2024 nur noch minimal gestiegen. Über das gesamte Jahr 2024 gesehen ist Wohneigentum aber teurer geworden.
Keystone-SDA, sc
16.01.2025, 09:05
SDA
Im letzten Quartal 2024 wurden für Eigentumswohnungen 0,5 Prozent mehr bezahlt, bei den Einfamilienhäusern sind die Preise hingegen um 0,2 Prozent gesunken, wie aus den von IAZI berechneten und am Donnerstag publizierten Transaktionspreisindizes hervorgeht. Insgesamt ergebe dies einen minimalen Wertzuwachs von 0,1 Prozent, heisst es in der Mitteilung.
Trotz dieses Beinahe-Stillstandes sei im Gesamtjahr 2024 bei den Wohneigentumspreisen ein Wachstum von 2,7 Prozent festzustellen. Diese Zunahme entspreche in etwa dem langjährigen Durchschnitt.
Aufschwung des Immobilienmarkts erwartet
Ein leichter Rückgang zeigt sich derweil bei den Renditeliegenschaften. Die Preise für Immobilien-Direktanlagen wie Mehrfamilienhäusern seien im vierten Quartal 2024 gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent zurückgegangen, heisst es in der Mitteilung. Über das gesamte Jahr 2024 gesehen seien sie mit 1,1 Prozent allerdings moderat gestiegen.
Die Stagnation der Preise dürfte indessen laut IAZI nur vorübergehend sein. Durch die vorteilhaften Rahmenbedingungen, insbesondere die sinkenden Zinsen, werde die Nachfrage nach Wohnflächen sowohl zur Miete als auch zum Kauf im Jahr 2025 wieder angetrieben, vermutet das Beratungsunternehmen.
Als Grundlage für die Indexberechnung dienen IAZI ausschliesslich Angaben zu effektiven Handänderungen am freien Markt. Die anonymisierten Transaktionsdaten stammen von Banken, Versicherungen und Pensionskassen.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
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Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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