AutomobilindustrieTesla stellt Produktion der Modelle S und X ein
SDA
29.1.2026 - 00:53
Mit dem Model S begann einst der Aufstieg von Tesla. Jetzt soll die Modellreihe zusammen mit der Weiterentwicklung Model X der Roboter-Zukunft weichen. (Archivbild)
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Tesla stellt seine grösseren Elektroauto-Modelle S und X ein, um Kapazitäten für die Roboter-Produktion freizumachen. Die Produktion der beiden Modelle soll im kommenden Quartal auslaufen, teilte Tesla-Chef Elon Musk mit.
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29.01.2026, 00:53
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Besitzerinnen und Besitzer der Wagen würden über die Lebenszeit der Fahrzeuge weiterhin technische Unterstützung bekommen, versicherte Tesla-Chef Elon Musk in einer Telefonkonferenz mit Analystinnen und Analysten.
Das 2012 eingeführte Model S war das erste komplett im eigenen Haus entwickelte Fahrzeug von Tesla. Es begründete den Ruf der Firma als Hersteller von Elektroautos, die mit guter Reichweite, Geschwindigkeit und attraktivem Design gegen die damals auf dem Markt dominierenden Wagen mit Verbrennermotoren bestehen können.
Das Model X mit den markanten Flügeltüren folgte 2015. Danach wurden die beiden Modellreihen immer mal wieder aufgefrischt. Inzwischen machen die neueren Fahrzeuge Model 3 und Model Y den Grossteil des Tesla-Geschäfts aus: Im vergangenen Jahr entfielen auf sie fast 97 Prozent der Auslieferungen.
Tesla will Platz für Optimus-Roboter schaffen
Auf den bisherigen Produktionslinien für Model S und X sollen künftig die humanoiden Roboter von Tesla mit dem Namen Optimus gebaut werden. Musk hatte jüngst in Aussicht gestellt, sie bis Ende kommenden Jahres in den Verkauf bringen zu wollen.
Tesla will in diesem Jahr auch die Produktion selbstfahrender Robotaxi-Fahrzeuge ohne Lenkrad und Pedale mit dem Namen Cybercab starten. Musk sagte, dass man in der Zukunft viel mehr dieser Wagen als aller anderen Modelle bauen werde. Auch den Elektro-Pickup Cybertruck wolle man zu einem autonom fahrenden Wagen machen, kündigte Musk an.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
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