Hoteliers finden Einstufung als Risikogebiet «verheerend»

jl

3.12.2021 - 14:13

Der hiesige Tourismus hofft auf geimpfte Gäste, nachdem die Schweiz von Deutschland als Hochrisikogebiet eingestuft wurde. (Symbolbild)
Keystone

Für die deutsche Regierung ist die Schweiz wegen hoher Corona-Fallzahlen neu ein Hochrisikogebiet. Der Verband HotellerieSuisse fürchtet deswegen um die Tourist*innen aus dem nördlichen Nachbarland. 

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3.12.2021 - 14:13

Es sei «verheerend», dass die Schweiz von Deutschland als Corona-Hochrisikogebiet eingestuft wurde. Das sagte eine Sprecherin des Hotelverbands HotellerieSuisse der Deutschen Presse-Agentur (DPA) am Freitag. Wenn Deutsche nach einer Heimreise aus der Schweiz zehn Tage in Quarantäne müssten, werde das Gäste von Ferien in der Schweiz abschrecken.

Zuvor sei die Schweizer Hotellerie noch zuversichtlich gewesen, die Talsohle durchschritten zu haben.



Der Verband Schweiz Tourismus sieht die Einstufung als Hochrisikogebiet dagegen gelassener. «Alle Reisebeschränkungen sind für den Schweizer Tourismus schädlich», sagte zwar ein Sprecher der DPA. Allerdings sei die Impfquote in Deutschland so hoch, dass immer noch viele Deutsche frei in die Schweiz einreisen könnten. «Und das wäre immer noch besser für die Branche als die Situation im letzten Winter 2020/2021 ganz ohne ausländische Gäste.»

Wer aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

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