Die Kurzvideo-Plattform Tiktok ist in den USA nach einer kurzen Abschaltung wieder online.
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Der künftige US-Präsident Donald Trump will, dass sich die in China ansässigen Besitzer der Video-App Tiktok einem amerikanischen Partner für eine 50-Prozent-Beteiligung öffnen. Tiktok musste bis Sonntag verkauft werden oder in den USA vom Netz gehen.
Keystone-SDA
20.01.2025, 00:39
SDA
Am Vorabend seiner Vereidigung sagte Trump vor Anhängern in Washington, er werde den weiteren Betrieb der App zulassen, «aber lasse die Vereinigten Staaten von Amerika 50 Prozent von Tiktok besitzen». Es gebe viele Interessenten. «So werden die USA etwas machen, was wir ein Joint Venture nennen», sagte Trump. «Ob man Tiktok mag oder nicht, wir werden jede Menge Geld machen.»
Tiktok-Eigentümer Bytedance bekam nach dem US-Gesetz zur ausländischen Kontrolle über Online-Plattformen im vergangenen Jahr 270 Tage Zeit, sich von der Video-App zu trennen. Tiktok stellte am Samstag für zwölf Stunden den Betrieb ein, ging dann aber wieder ans Netz, im Vertrauen darauf, dass Trump nach Amtsantritt eine Lösung findet.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
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