ReiseveranstalterTui legt zum Winterstart zu – Verlust verringert
cf
11.2.2025 - 08:20
Tui startet mit steigenden Kundenzahlen in die Wintersaison (Symbolbild)
Keystone
Der weltgrösste Reisekonzern Tui ist mit klaren Zuwächsen in die Wintersaison gestartet.
Keystone-SDA, cf
11.02.2025, 08:20
SDA
«Die Menschen priorisieren ihren Urlaub auch in Zeiten von Veränderung und konjunkturellen Risiken», sagte Tui-Chef Sebastian Ebel vor Beginn der Hauptversammlung in Hannover. «Wir sind auf dem Weg zu weiterem Wachstum im Gesamtjahr.»
Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember zählte der Konzern 3,7 Millionen Kunden und damit sechs Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Für den Rest des Jahres zeichnen sich bisher geringere Steigerungen ab: Sowohl für den gesamten Winter als auch für die Sommersaison registrierte Tui bisher zwei Prozent mehr Buchungen als im Vorjahr. Die Preise zogen um vier Prozent an.
Beliebteste Destinationen sind dem Konzern zufolge erneut Spanien, Griechenland und die Türkei. In den reiseschwachen Monaten Oktober bis Dezember sprang der Umsatz um 13 Prozent auf rund 4,9 Milliarden Euro nach oben. Vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten (bereinigtes Ebit) verdiente Tui mit rund 51 Millionen Euro mehr als acht Mal so viel wie ein Jahr zuvor.
Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Verlust von gut 85 Millionen Euro. Touristikunternehmen schreiben im Winter meistens rote Zahlen. Ihre Gewinne fahren sie in der Hauptreisezeit im Sommer ein.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik