Soziale MedienTwitter-Konkurrenz vom Facebook-Konzern zunächst nicht in Europa
tp
5.7.2023 - 17:27
Der Facebook-Konzern Meta startet sein Twitter-Konkurrenzprodukt zunächst nur in den USA. (Archivbild)
Bild:Keystone
Die Twitter-Konkurrenz-App des Facebook-Konzerns Meta wird zunächst nicht in Europa verfügbar sein. In den USA startet die an Metas Foto- und Videodienst Instagram angeschlossene Twitter-Kopie mit dem Namen Threads am Donnerstag.
Keystone-SDA, tp
05.07.2023, 17:27
05.07.2023, 17:52
SDA
Instagram verweist auf noch offene regulatorische Fragen in der EU. Man werde aber laufend prüfen, die App auch in Europa anzubieten.
Threads gilt als potenziell stärkster Rivale für Twitter, weil die App auf das Netzwerk von Hunderten Millionen bereits miteinander vernetzter Instagram-Nutzer zurückgreifen kann. Andere Konkurrenten von Twitter müssen solche Verknüpfungen erst aufbauen.
Bei Twitter kriselt es seit der Übernahme des Kurznachrichtendienstes durch Tech-Milliardär Elon Musk. Unter anderem fehlen nach der Abwanderung von Anzeigenkunden die Werbeeinnahmen, mit denen sich Twitter bisher finanzierte. Musk verärgerte Nutzer zuletzt auch mit einer Einschränkung für die Zahl der Tweets, die man sich pro Tag ansehen kann.
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Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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