Erneuter Stellenabbau bei der Grossbank UBS könnte bis zu 10'000 Stellen streichen

Noemi Hüsser

7.12.2025

Unter Konzernchef Sergio Ermotti sind seit Sommer 2023 bereits rund 15’000 Jobs verschwunden.
Unter Konzernchef Sergio Ermotti sind seit Sommer 2023 bereits rund 15’000 Jobs verschwunden.
Walter Bieri/KEYSTONE/dpa

Laut «SonntagsBlick» rechnet die UBS mit einem erneuten möglichen Stellenabbau von bis zu 10'000 Stellen. Gleichzeitig verzögern die zähe CS-Integration und hohe Kosten angekündigte Einsparungen.

Keystone-SDA

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  • Die UBS plant laut «SonntagsBlick» intern den Abbau von bis zu 10'000 Stellen bis 2027, betroffen wären sowohl die Schweiz als auch das Ausland.
  • Offiziell bestätigt hat die Bank die Zahl nicht.
  • Die langsame Integration der Credit Suisse verursacht hohe Kosten und verzögert Einsparungen.

Bei der UBS könnten laut «SonntagsBlick» bis 2027 rund 10’000 Jobs gestrichen werden. Diese Zahl kursiere nach Informationen der Zeitung intern und würde sowohl die Schweiz als auch das Ausland betreffen.

Offiziell kommentiere die Bank keine konkreten Abbaupläne und betone, der Stellenabbau solle so gering wie möglich gehalten und über natürliche Fluktuation, Frühpensionierungen, interne Mobilität und die Internalisierung externer Rollen erfolgen. In der Schweiz rechne die UBS weiterhin mit rund 3000 Entlassungen.

Seit Sommer 2023 bereits 15'000 Jobs verschwunden

Laut Bericht würde der Personalbestand bei einem Abbau von 10’000 Stellen auf etwa 95’000 Vollzeitstellen sinken, nachdem seit Sommer 2023 bereits rund 15’000 Jobs verschwunden seien.

Die Integration der Credit Suisse komme langsamer voran als geplant, da noch zahlreiche komplexe Kundenbeziehungen fehlten und alte CS-Systeme weiterbetrieben werden müssten. Dies verursache hohe Kosten und verzögere die von Konzernchef Sergio Ermotti angekündigten Einsparungen in der Höhe von 13 Milliarden Dollar. Davon habe die Bank bis Ende September 10 Milliarden oder 77 Prozent erzielt.


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