BürgerinitiativeUmweltallianz lehnt Initiativen zur Einschränkung der Windkraft ab
SDA
1.6.2026 - 11:23
Ein Windkraftwerk beim Hof Lutersarni im Kanton Luzern. (Archivbild)
Keystone
Die grossen Umweltverbände der Schweiz sprechen sich gegen die Waldschutz- und Gemeindeschutz-Initiativen von Windkraft-Kritikern aus. Beide Vorstösse würden den Ausbau der Windenergie stark einschränken, schreiben sie in einer gemeinsamen Medienmitteilung vom Montag.
Keystone-SDA
01.06.2026, 11:23
SDA
Hinter der Medienmitteilung steht die breite Umweltallianz mit Birdlife Schweiz, Greenpeace, Pro Natura, Energie-Stiftung, VCS und WWF. Sie sprechen sich gegen ein Ausspielen von Lösungsansätzen zur Klima- und Biodiversitätskrise aus.
Die beiden Initiativen waren Ende September 2025 eingereicht worden. Die Initiative «Gegen die Zerstörung unserer Wälder durch Windturbinen» (Waldschutz-Initiative) richtet sich gegen das Bauen von Windparks in oder bei Wäldern. Anlagen mit weniger als 150 Metern Abstand zu Wäldern und Waldweiden müssten zudem abgebrochen werden, wenn sie nach dem 1. Mai 2024 erstellt wurden.
Die Initiative «Für den Schutz der direkten Demokratie bei Windparks» (Gemeindeschutz-Initiative) fordert ihrerseits, dass alle Einwohnerinnen und Einwohner von Gemeinden sowie Nachbargemeinden, die vom Bau von Windturbinen betroffen sind, über ein solches Projekt abstimmen können. Anlagen, die nach dem 1. Mai 2024 erstellt wurden, bedürften der nachträglichen Zustimmung durch die Stimmberechtigten.
Generelles Bauverbot in Waldgebieten
So wichtig der Schutz vom Lebensraum Wald sei, gehe in generelles Bauverbot von Windkraftanlagen in Waldgebieten zu weit, schreiben die Umweltverbände. Rund die Hälfte der Landesfläche würde für die Gewinnung von Windenergie ausgeschlossen mit der Folge, dass der Druck auf andere Technologien wie etwa AKW oder Gaskraftwerke steigen würde.
Eine Annahme der Gemeinde-Initiative verbinden die Verbände mit der Befürchtung von zusätzlichen massiven Hürden für den Ausbau der Windenergie. Die Initiativen hätten vor allem eine pauschale Blockade zum Ziel, was für den Klima- und Naturschutz letztlich fatal sei, schreiben sie.
Der Bundesrat hatte sich bereits im Oktober gegen die Initiativen und auch gegen allfällige Gegenvorschläge ausgesprochen.
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und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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