VolkswirtschaftUS-Inflation sinkt im Februar überraschend stark
SDA
12.3.2025 - 13:32
In den USA hat sich die Inflation im Februar abgeschwächt. (Archivbild)
Keystone
In den USA hat sich die Inflation dank sinkender Energiekosten überraschend stark abgeschwächt. Im Februar stiegen die US-Konsumentenpreise im Jahresvergleich um 2,8 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte.
Keystone-SDA
12.03.2025, 13:32
12.03.2025, 15:30
SDA
Im Januar hatte die Teuerung noch bei 3,0 Prozent gelegen und war damit so stark wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang der Rate gerechnet, aber nur auf 2,9 Prozent.
Zu den stärksten Preistreibern zählten im Jahresvergleich Kosten für Dienstleistungen. Auch Wohnungen verteuerten sich überdurchschnittlich. Energie hingegen verbilligte sich im Jahresvergleich leicht und dämpfte die Inflation.
Auch im Monatsvergleich stiegen die Preise schwächer als erwartet. Hier meldete das Ministerium ein Plus von 0,2 Prozent, nachdem die Preise zu Jahresbeginn mit 0,5 Prozent noch deutlich stärker gestiegen waren. Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet.
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Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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