US-Firmen stehen an der Spitze im Ranking an der Börse.(Archivbild)
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Der Hype um Künstliche Intelligenz (KI) hat die Position der US-Konzerne an den Börsen gestärkt. An der Spitze der 100 wertvollsten börsennotierten Firmen der Welt steht erneut Apple mit einem Wert von gut 3 Billionen Dollar.
Keystone-SDA
04.07.2023, 05:31
SDA
Dies ging aus einer Auswertung des Prüfungs- und Beratungsunternehmens EY hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der deutsche Software-Konzern SAP kam mit einem Börsenwert von 159 Milliarden Dollar auf Rang 71 (Ende 2022: Rang 106), Siemens kletterte mit gut 132 Milliarden Dollar von Platz 115 auf Rang 91. Der Industriegasekonzern Linde, der seit der Fusion mit Praxair seinen Hauptsitz in Irland hat, belegte Platz 57.
Mit Ausnahme des saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco haben die zehn höchstbewerteten Firmen EY zufolge ihren Hauptsitz in den USA. Darunter sind Tech-Giganten wie die Google-Muttergesellschaft Alphabet, der Online-Riese Amazon, der Chiphersteller Nvidia und der Facebook-Konzern Meta. «Der aktuelle KI-Boom zeigt es überdeutlich: Wieder einmal sind es in erster Linie US-Unternehmen, die an den Börsen von einem neuen Megatrend profitieren und an Bedeutung gewinnen», erläuterte Henrik Ahlers, Vorsitzender der Geschäftsführung von EY in Deutschland. Vom Gesamtwert der 100 Top-Konzerne von 34,4 Billionen Dollar entfallen demnach 24 Billionen Dollar auf US-Firmen.
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Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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